13.08.2011 TuS Feuchtwangen – SC Großschwarzenlohe 3:1

TuS behält zu Hause weiße Weste

Der TuS Feuchtwangen kam gegen den Aufsteiger SC Großschwarzenlohe zu einem glanzlosen 3:1-Arbeitssieg und fuhr damit den zweiten Heimsieg der Saison ein.

Die erste Hälfte war arm an Höhepunkten. Die robust spielenden Gäste machten hinten dicht und scheuten im Zweikampf den Körperkontakt durchaus nicht. Der TuS fand dagegen keine Mittel, um gefährlich zum Abschluss zu kommen. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte der Schiedsrichter nicht einem Kopfballtor von Chousein Chasan Kara in der zweiten Minute nach einem Freistoß von Florian Lux wegen Abseits die Anerkennung verweigert. So aber wurde die Partie zu einer zähen Angelegenheit. Bei den Gästen aus Großschwarzenlohe war ein geregelter Spielaufbau kaum zu erkennen, meist wurde das Mittelfeld wenig elegant, aber wirkungsvoll, mit langen Bällen aus der Abwehr oder vom Torwart überbrückt. Mitte der ersten Halbzeit schickte SC-Routinier Michael Nierlich dann einmal den durchgebrochenen Erman Chamza auf den Weg Richtung Tor und als Chamza nach einem Duell mit TuS-Keeper Sven Berger im Strafraum zu Boden ging, warteten die Gäste auf den Elfmeterpfiff des nicht überzeugenden Schiedsrichters Mike Harbauer (TSV Burgthann), doch dieser ließ weiterspielen. Erst nach gut einer halben Stunde kamen die Feuchtwanger wieder gefährlich vor das Tor des SCG. Ein Abpraller nach einem Freistoß von Florian Lux landete vor den Füßen von Helmut Staffendt, doch dessen Schuss ging über das Gehäuse. Wenig später war es erneut Staffendt, der bei einem Freistoß aus 20 Metern sein Glück versuchte und den Ball nur knapp neben den Pfosten setzte. Vier Minuten vor dem Wechsel erzielte die Heimelf mit ihrem bis dahin besten Spielzug doch noch die Pausenführung. Helmut Staffendt setzte sich auf der rechten Seite gut durch, seinen Musterpass legte Chousein Chasan Kara im Strafraum auf Tobias Keilwerth zurück und der ließ SC-Torwart Steffen Hefele mit einem satten Schuss keine Chance.
Nachdem in Hälfte zwei zunächst Michael Nierlich Sven Berger im TuS-Tor prüfte, legte Tobias Keilwerth in der 50. Minute gleich nach und erzielte mit einem sehenswerten Schlenzer in den Torwinkel das 2:0. Wirklich Sicherheit verlieh aber auch der Zwei-Tore-Vorsprung den Hausherren nicht. Nach einer knappen Stunde eröffnete sich Nierlich nach einem Patzer von Daniel Buckel, der den Ball als letzter Mann an den SC-Angreifer verlor, die große Chance zum Anschlusstreffer, doch Nierlich schloss frei vor Berger überhastet ab, so dass dieser den Schuss noch parieren konnte. Die Gäste, die insgesamt sechs Gelbe Karten sammelten, blieben durchaus gefährlich. So auch in der 66. Minute, als sich Marian Meier gut durchsetzte, in den Strafraum eindrang und mit viel Übersicht auf Erman Chamza zurücklegte, der den Ball denkbar knapp über die Latte jagte. Für Beruhigung hätte gut eine Viertelstunde vor dem Ende Christian Beck nach einer Ecke von Thore Beck sorgen können, doch sein Kopfballaufsetzer landete nicht im Netz. Somit dauerte es bis zehn Minuten vor Schluss, ehe die Feuchtwanger endgültig durchatmen konnten. Jan Mader führte einen Freistoß schnell auf Patrick Clausen aus und dessen Hereingabe verwertete Kara zum 3:0. Die Schlussphase wurde dann doch noch einmal hektisch. Zunächst verpasste Tobias Keilwerth den vierten Treffer für den TuS und dann sah Gästespieler Daniel Engelhardt drei Minuten vor dem Ende die Rote Karte wegen einer Beleidigung des Schiedsrichterassistenten. Dennoch kamen die dezimierten Gäste nach einer Ecke durch einen Kopfball des eingewechselten Pierluigi Vitale noch zum Ehrentreffer. Um ein Haar hätte Marian Meier in der Nachspielzeit nach einer missglückten Abwehraktion von Thomas Kälberer sogar noch weiter verkürzen können, doch Kälberer machte seinen Fehler wieder wett und warf sich in letzter Sekunde in den Schuss, so dass es beim 3:1-Endstand blieb.

TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Wörlein (ab 69. Clausen), Staffendt (ab 69. Thore Beck), Keilwerth, Manuel Beck (ab 74. Mader), Kara

SC Großschwarzenlohe: Hefele, Engelhardt, Großberger, Wieser (ab 56. Vitale), Lechner, Julian Hettwer (ab 46. Klos), Chamza, Freller (ab 56. Sergi), Hassler, Nierlich, Meier

Schiedsrichter: Mike Harbauer (TSV Burgthann)

Tore:
1:0 Keilwerth (41. Minute)
2:0 Keilwerth (50. Minute)
3:0 Kara (80. Minute)
3:1 Vitale (89. Minute)

Besonderes Vorkommnis:
Rot gegen Engelhardt (SCG; 87. Minute wegen Beleidigung des Schiedsrichterassistenten)
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07.08.2011 SV 1873 Nürnberg – TuS Feuchtwangen 1:0

Ein Punkt war drin

Im Duell der beiden Bezirksoberligaabsteiger zog der TuS Feuchtwangen beim Topfavorit auf die Meisterschaft, dem SV 1873 Nürnberg Süd, nach einer durchaus couragierten Leistung etwas unglücklich mit 0:1 den Kürzeren.

Im Vergleich zum letzten Gastspiel des TuS in der Werderau vor einem Jahr traten die Feuchtwanger gegen eine runderneuerte Heimmannschaft an. Lediglich der vier Minuten vor dem Ende eingewechselte David Gügel stand damals schon im Kader, ansonsten waren alle anderen zwölf Spieler Einkäufe der „Ära Dieter Rebel“. Die spielerisch überlegenen Süder konnten den TuS zunächst in die Defensive drängen, ohne dabei allerdings zu klaren Chancen zu kommen. Gefahr beschworen die Gastgeber nur bei den von Artur Boxler und Ferdinand Ehrl scharf vors Tor getretenen Eckbällen herauf, so auch nach einer knappen Viertelstunde, als Stefan Schwendinger per Kopf nach einer Ehrl-Ecke das Ziel nur knapp verfehlte. Die Gäste arbeiteten sich mehr und mehr ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Freiräume gab es für den TuS immer wieder über die linke Seite, wo der SV-Abwehrspieler Abdel-Kader Atakora einen Schwachpunkt darstellte, doch Thomas Kälberer und Tobias Keilwerth kamen über gute Ansätze nicht hinaus. Nach einer halben Stunde übernahmen die Nürnberger wieder mehr die Spielkontrolle, während der TuS seine Angriffe zu selten zu Ende spielte. Nicht so in der 36. Minute, als Tobias Keilwerth SV-Schlussmann Martin Tschinkel (der seinem Trainer vom 1. FC Hersbruck in die Werderau gefolgt ist) prüfte. Sechzig Sekunden später führte eine Koproduktion der beiden besten Nürnberger zum 1:0. Spielmacher Necati Güler (kam vom Landesligaaufsteiger Dergahspor) steckte in die Gasse auf Neuzugang Ferdinand Ehrl (vom ASV Neumarkt) durch und dieser hatte frei vor Andreas Präger keine Mühe, zur Pausenführung zu vollenden.
Die zweite Hälfte begann schwungvoll und sollte auch im weiteren Verlauf äußerst unterhaltsam mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten werden, wobei die Torhüter zusehends in den Mittelpunkt rückten. Drei Minuten nach dem Wechsel marschierte Tobias Keilwerth entschlossen durchs Mittelfeld, setzte Chousein Chasan Kara in Szene, der aus spitzem Winkel den Ball nicht aufs Tor brachte. Fast im Gegenzug narrte Adrian Henninger (ehemals SpVgg Ansbach) die TuS-Abwehr, legte zurück auf Ufuk Bir, dessen Schuss Andreas Präger gut entschärfte. Doch auch der TuS blieb in einem nun offen geführten Spiel gefährlich. Zehn Minuten nach der Pause setzte Helmut Staffendt zu einem Flankenlauf an, seinen Pass nahm Chousein Chasan Kara in der Mitte direkt mit vollem Risiko und jagte den Ball übers Süder Gehäuse. Etwas Glück hatte der TuS nach einer Stunde, als Stefan Schwendinger einen Abstoß in den Lauf von Artur Boxler verlängerte und Sebastian Lux nach einem missglückten Abwehrversuch von Andreas Präger als letzter Mann in höchster Not retten musste. Wenig später zeigte Präger aber wieder sein ganzes Können, als er gegen Christian Vitzethum per Fußabwehr rettete. Gut zwanzig Minuten vor dem Ende erarbeitete sich der TuS seine vielleicht beste Chance. In Gemeinschaftsarbeit nahmen Patrick Clausen, Helmut Staffendt und Thore Beck den Nürnbergern den Ball in der Vorwärtsbewegung ab und schließlich war es Clausen, der frei vor Martin Tschinkel auftauchte, im Süder-Keeper aber seinen Meister fand. Aufregend wurde es noch einmal sieben Minuten vor dem Ende. Zunächst parierte Tschinkel einen guten Staffendt-Freistoß und fast im Gegenzug verhinderte Präger gegen Stefan Schwendinger die endgültige Entscheidung. Doch auch so blieb es beim 1:0 für die Hausherren. Ein Sieg, der nicht unverdient war, aber etwas glücklich zustande kam, da die tapfer kämpfenden Feuchtwanger durchaus auch ein Remis verdient gehabt hätten.

SV 1873 Nürnberg Süd:
Tschinkel, Henninger, Wiechers, Amtmann, Atakora (ab 54. Vitzethum), Ok, Güler, Ehrl, Bir (ab 71. Burak), Schwendinger (ab 86. Gügel), Boxler

TuS Feuchtwangen:
Präger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Wörlein (ab 88. Sascha Zein), Staffendt, Keilwerth, Manuel Beck (ab 58. Thore Beck), Kara (ab 67. Clausen)

Schiedsrichter: Karl-Heinz Doneff (DJK Weingarts)

Tor:
1:0 Ehrl (37. Minute)
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30.07.11 TuS Feuchtwangen – ESV Ansbach/Eyb 3:1 (Halbzeit 2:0)

Das Team des TuS Feuchtwangen bescherte seinem neuen Trainer Werner Pfeuffer mit einem letztlich nie gefährdeten 3:1-Sieg gegen den ESV Ansbach/Eyb einen erfolgreichen Start in die neue Bezirksligasaison.

Den Grundstein für den Dreier zum Rundenauftakt legten die Gastgeber in Halbzeit eins. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kam der TuS immer besser ins Spiel und erzielte folgerichtig in der 19. Minute das 1:0. Manuel Beck nutzte das Zögern von ESV-Torwart Marcus Scherbel nach einem langen Pass aus und spitzelte den Ball zur Führung in die Maschen. Der TuS hatte nun seine beste Phase. Während die Ansbacher Angriffsbemühungen wirkungslos verpufften, spielte die Heimelf passsicher und zielstrebiger. Nach einer knappen halben Stunde zogen die Feuchtwanger ein schnelles Direktpassspiel über mehrere Stationen auf, ließen Ball und Gegner laufen und am Ende krönte erneut Manuel Beck diese klasse Ballstafette, indem er den Pass von Sebastian Lux zum 2:0 verwertete. Die Eyber hatten den schnellen und druckvollen Außen des TuS nur wenig entgegenzusetzen und konnten froh sein, dass es bis zum Pausenpfiff nur beim 2:0 für den TuS blieb.
Auch nach dem Wechsel machte der TuS zunächst weiter Druck und Neuzugang Marcus Scherbel im Eyber Gehäuse konnte sich auszeichnen. In der 52. Minute musste er allerdings erneut hinter sich greifen. Heimkehrer Chousein Chasan Kara sprang im Strafraum der Ball vor die Füße und diese Chance zum 3:0 ließ sich Kara nicht entgehen. Die Hausherren schalteten nun einen Gang zurück und die Partie wurde zusehends zerfahrener. Die Gäste wurden aber wenn, dann nur bei Standardsituationen gefährlich. So verwundert es nicht, dass das 3:1 aus einem sehenswerten Freistoß resultierte, den Carl Collins gekonnt ins Netz zirkelte. Der TuS verlor anschließend zwar kurz die Ordnung, doch die Ansbacher konnten daraus kein Kapital schlagen und so geschah in der von Nickligkeiten geprägten Schlussphase nichts Wesentliches mehr.

TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Wörlein, Staffendt (ab 71. Thore Beck), Keilwerth, Manuel Beck (ab 80. Mader), Kara (ab 80. Clausen)

ESV Ansbach/Eyb: Scherbel, Firiloglu, Westermeir (ab 80. Kraft), Wettengl, Burkardt, Ruttmann, Kapp, Oppel (ab 75. Rupp), Hasselmeier, Pace (ab 59. Forikow), Collins

Schiedsrichter:
Clauspeter Heger (TSV Harburg)

Tore:
1:0 Manuel Beck (19.)
2:0 Manuel Beck (29.)
3:0 Kara (52.)
3:1 Collins (67.)
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