28.05.2011 SG Quelle Fürth – TuS Feuchtwangen 2:1

Spiel ohne Wert

Durch einen Fürther Last-Minute-Treffer verabschiedete sich der TuS Feuchtwangen mit einer 1:2-Niederlage bei der SG Quelle in Richtung Bezirksliga.

Beiden Teams war nicht wirklich anzumerken, dass sie mit aller Macht und Überzeugung ihre letzte – wenn auch theoretische – Chance in Sachen Klassenerhalt bzw. Aufstieg wahrnehmen wollten und so kam auch bei den Zuschauern nie eine richtige Spannung auf. Die Hausherren erspielten sich Mitte der ersten Halbzeit zwar ein optisches Übergewicht, außer Fernschüssen fiel ihnen allerdings herzlich wenig ein. Auf der anderen Seite musste Quelle-Keeper Sebastian Haeunke nur bei einem Schuss von Thomas Beck eingreifen. In der 37. Minute durfte die Heimelf dann das 1:0 bejubeln. Oumar Dieng bereitete gekonnt per Hacke vor und Fabio Garcia schloss mit einem platzierten Flachschuss ab. Kurz vor der Pause konnte Thomas Beck einen Patzer des Fürther Torwarts zum 1:1-Ausgleich nutzen.
In den ersten 25 Minuten nach dem Wechsel plätscherte das Spiel so vor sich hin, ehe Niko Nagengast bei einem schnellen Gegenstoß knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Aufregender wurde es eine Viertelstunde vor dem Ende. Zunächst verpasste Volkan Avci aus sieben Metern die Führung für die Quelle und direkt im Anschluss landete ein sehenswerter Seitfallzieher von Manuel Beck nach schönem Pass von Tobias Keilwerth nur um Zentimeter neben dem Tor. Die Fürther waren gegen Ende etwas druckvoller, auch weil Oumar Dieng und Volkan Avci von der TuS-Defensive mit zu vielen Freiheiten ausgestattet wurden. Dennoch hatten die Feuchtwanger eine Minute vor Schluss die große Chance zum Siegtreffer, doch Manuel Beck konnte freistehend eine gute Flanke von Niko Nagengast nicht im Tor unterbringen. Die Strafe hierfür folgte postwendend. Im Gegenzug drang Oumar Dieng in den Strafraum ein, legte quer und Georgios Sotiriou drückte den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie. Dies war die letzte Aktion in einem Spiel, das letztlich durch die Siege von Roth und Dergahspor bedeutungslos war.
TuS Feuchtwangen: Präger, Florian Lux, Christian Beck, Wörlein (ab 70. Häffner), Keilwerth, Thomas Beck, Buckel, Ballbach, Lassnig, Hübsch (ab 57. Manuel Beck), Thore Beck (ab 57. Nagengast)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
21.05.2011 TuS Feuchtwangen – SV 1873 Nürnberg Süd 4:5

Wohl das Spiel zweier Absteiger


Trotz einer starken Aufholjagd in Halbzeit zwei stand der TuS Feuchtwangen am Ende mit leeren Händen da, doch auch der SV 1873 Nürnberg Süd konnte sich über den 5:4-Auswärtssieg nicht freuen, da er durch den Rother Sieg in Zirndorf abgestiegen ist.

Die Gäste nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und stellten schon früh durch einen Doppelschlag von Mustafa Jasarevic und Daniel Möller in der 7. bzw. 8. Minute die Weichen auf Sieg. Als Sebastian Schulik nach 27 Minuten per Kopf auf 3:0 für die Süder erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Zwar konnte Thomas Beck postwendend nach einer Flanke von Christian Beck auf 1:3 verkürzen, die Hoffnung keimte aber nur für 60 Sekunden auf, ehe Angelo Walthier aus spitzem Winkel den alten Drei-Tore-Vorsprung wiederherstellte. Kurz vor der Pause konnte Thomas Beck die Chance zum zweiten Feuchtwanger Treffer nicht nutzen.

Gleich nach dem Wechsel setzte Tobias Keilwerth bei einem etwas zu lang geratenen Pass von Niko Nagengast gut nach, wurde von SV-Keeper Maximilian Mühlbauer angeschossen und der Ball trudelte zum 2:4 ins Netz. Wie schon nach dem ersten Feuchtwanger Treffer ließen sich die Nürnberger mit einer Antwort nicht lange Zeit. Ein Freistoßgeschenk des Unparteiischen nutzte Paolo Rizzo mit einem Gewaltschuss aus 18 Metern zum 2:5. Es spricht für die Moral der Hausherren, dass sie sich noch immer nicht geschlagen gaben, sondern weiterhin versuchten, das Unmögliche noch möglich zu machen. In der 68. Minute wurden sie dafür mit dem 3:5 belohnt, das erneut Thomas Beck per Kopf nach Flanke von Stefan Lassnig erzielte. Nachdem Matthias Ballbach dann vier Minute vor dem Ende einen Freistoß zum 4:5 in den Winkel setzte, wurde es noch einmal dramatisch. In der 90. Minute lenkte zunächst Maximilian Mühlbauer einen Freistoß von Matthias Ballbach über die Latte und in der Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Jan Hoffmann (TSV Röthenbach) nach einem Handspiel von Stefan Wiechers auf den Elfmeterpunkt. Die große Chance zum Ausgleich vergab aber Matthias Ballbach, der das Pech hatte, dass sein Elfmeter nur am Pfosten landete. Der TuS braucht nun am letzten Spieltag ein Wunder, um nicht dem SV 1873 Nürnberg Süd in die Bezirksliga zu folgen.

TuS Feuchtwangen: Präger, Florian Lux, Häffner (ab 53. Thore Beck), Christian Beck, Winter (ab 53. Manuel Beck), Thomas Beck, Buckel, Ballbach, Keilwerth, Lassnig, Hübsch (ab 26. Nagengast)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
15.05.2011 SV Buckenhofen – TuS Feuchtwangen 1:0

Bittere Niederlage beim Meister

Während der SV Buckenhofen nach dem 1:0-Sieg die Bezirksoberligameisterschaft feierte, schlichen die Feuchtwanger nach einer starken Leistung , die aber nicht mit einem Punkt belohnt wurde, mit hängenden Köpfen vom Platz.

Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für den TuS. Buckenhofen machte vom Anpfiff weg viel Druck und kam bereits in der 4. Minute zum 1:0. Ken Kishimoto setzte sich auf der rechten Seite durch und seine Flanke wuchtete Michael Mahr per Kopf in Tor. Die Heimelf blieb vor allem bei hohen Bällen gefährlich und hatte deutlich die Lufthoheit im Feuchtwanger Strafraum. Zweimal durfte es Martin Grosch mit Kopfbällen nach einer Ecke versuchen, doch einmal zielte er genau auf Andreas Präger und einmal knapp am Tor vorbei. Gegen Mitte der ersten Halbzeit konnte sich der TuS etwas aus der Umklammerung lösen und kam seinerseits zu seiner ersten Torchance. Matthias Ballbach setzte zu einem schönen Solo über den halben Platz an, sein Schuss wurde im Strafraum aber im letzten Moment noch angeblockt. Nach einer knappen halben Stunde schlug die SV-Abwehr einen langen Ball nach vorne und TuS-Torwart Andreas Präger zögerte beim Herauslaufen, so dass sich dem durchgebrochenen Moritz Fath die Chance zum zweiten Treffer eröffnete, doch Präger machte seinen Fehler wieder wett und konnte parieren. Zehn Minuten vor der Pause war es wiederum Fath, der auf Höhe des Fünfmeterraums zum Abschluss kam, doch in höchster Not war noch ein TuS-Abwehrbein dazwischen. Die Gäste bemühten sich um den Ausgleich noch vor der Pause. Zunächst war es Thore Beck, der einen Freistoß von Matthias Ballbach direkt nahm, aber das Ziel verfehlte. Die erste Bewährungsprobe für SV-Schlussmann Oleksandr Dinovskyy ließ bis in die 41. Minute warten, als sich ein abgefälschter Schuss von Tobias Keilwerth gefährlich in Richtung Tordreieck senkte.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Thomas Beck setzte in der 54. Minute Tobias Keilwerth im Strafraum in Szene, dieser scheiterte aber an Dinovskyy. Auf der anderen Seite reagierte Andreas Präger nur wenig später prächtig bei einem Kopfball von Tom Jäckel, den er mit einer Glanzparade abwehren konnte und auch Michael Mahrs Versuch per Hacke zum 2:0 einzuschießen konnte Präger stark entschärfen. Der TuS zeigte sich von diesen beiden Chancen wenig beeindruckt und spielte selbst weiter mutig nach vorne. Nach einer Stunde ging ein Freistoß von Matthias Ballbach knapp am Tor vorbei und nur eine Minute später hatte Thomas Beck die Riesenchance zum Ausgleich. Florian Winter brachte den Ball in den Strafraum und dort kam Thomas Beck völlig frei zum Kopfball, setzte diesen aber genau in die Arme des SV-Schlussmanns. Nachdem Tom Jäckel und Felix Mellinghoff die Entscheidung für die Heimelf verpassten, blies der TuS zur Schlussoffensive. In der 77. Minute steckte Matthias Ballbach gut auf Manuel Beck durch, der aber neben das Tor schoss. Nur 60 Sekunden später versuchte es Tobias Keilwerth, dessen Schuss von einem SV-Abwehrspieler um ein Haar ins eigene Tor abgefälscht worden wäre. Auch ein Gewimmel am Fünfmeterraum nach einem Freistoß von Matthias Ballbach überstand Buckenhofen schadlos. Drei Minuten vor Schluss drang dann Florian Winter noch einmal mit Tempo in den gegnerischen Strafraum ein, zögerte aber beim Abschluss zu lange, so dass auch die letzte Chance auf den Ausgleich verpuffte.
So sehr sich der TuS auch mühte, das Runde wollte an diesem Tag einfach nicht ins Eckige und so blieb die verdiente Belohung für eine gute Vorstellung aus. Dafür, dass man mit dem Meister auf Augenhöhe war und in der zweiten Halbzeit sogar das aktivere Team war, kann man sich zwar nichts kaufen, man kann aber daraus vielleicht immerhin die Überzeugung für die letzten beiden Saisonspiele ziehen, dass man gegen jeden Gegner in dieser Liga eine Chance hat, auch gegen Süd und Quelle!

SV Buckenhofen: Dinovskyy, Oßmann, Viereckl, Özdemir, Kishimoto, Mellinghoff, Fath (ab 63. Zollhöfer), Grosch, Roas (ab 79. Dimter), Jäckel (ab 88. Körtvelyesi), Mahr

TuS Feuchtwangen: Präger, Florian Lux, Christian Beck, Wörlein (ab 66. Hahn), Winter, Thomas Beck, Buckel, Ballbach, Hübsch (ab 55. Nagengast), Keilwerth, Thore Beck (ab 66. Manuel Beck)

Schiedsrichter: Stephan Czepluch (SV Hallstadt)

Tor:
1:0 Mahr (4. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
08.05.2011 TuS Feuchtwangen – TSG 08 Roth 4:2

TuS Feuchtwangen – TSG 08 Roth 4:2

Big Point im Abstiegskampf

Mit dem 4:2 gegen den direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, die TSG 08 Roth, gelang dem TuS Feuchtwangen ein Big Point im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Gleichzeitig war es der erste Heimsieg seit Oktober 2010.

Von Beginn an entwickelte sich eine muntere (und äußerst faire) Auseinandersetzung, die nicht nach 13. geg
14. aussah. Bereits in der 9. Minute lag der Ball zum ersten Mal im Tor. TSG-Ersatzkeeper David Rudin unterlief einen weiten Pass und Tobias Keilwerth schob ins leere Tor ein. Schiedsrichter Brütting wollte aber ein Foul gesehen haben und erkannte daher den Treffer nicht an. Wenig später versuchte es erneut Tobias Keilwerth nach Flanke von Stefan Lassnig per Direktabnahme, schoss aber knapp über das Rother Gehäuse. Fast im Gegenzug stand Tim Thaler nach feinem Doppelpass mit Markus Schneider frei vor TuS-Torwart Andreas Präger, setzte den Ball aber nur an die Latte. In der 18. Minute fiel dann jedoch die Gästeführung. Andreas Präger konnte zunächst noch gut gegen Felix Probst parieren, doch der anschließende Rettungsversuch der TuS-Abwehr landete als Querschläger genau vor den Füßen von Martin Scharrer und der ließ sich dieses Geschenk nicht entgehen. Die Freude der Gäste über die Führung währte aber nur 180 Sekunden. Nach einer Aktion von Jürgen Schwab gegen Stefan Lassnig im Strafraum zeigte Schiedsrichter Brütting auf den Punkt und Matthias Ballbach besorgte den 1:1-Ausgleich. Die Feuchtwanger waren nun am Drücker und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. Zunächst war es Stefan Lassnig, der sich nach einem guten Zusammenspiel zwischen Matthias Ballbach und Tobias Keilwerth eigentlich die Ecke aussuchen konnte, jedoch zu genau zielte und den Ball knapp am langen Pfosten vorbeischlenzte. Anschließend eroberte sich Matthias Ballbach stark den Ball im Mittelfeld, legte ihn sich aber den entscheidenden Tick zu weit vor. Auch Tobias Keilwerth und Thore Beck gelang es schließlich nicht, für eine TuS-Pausenführung zu sorgen.

In der 51. Minute erzielte Tobias Keilwerth mit einem sehenswerten Lupfer aus der Drehung heraus das verdiente 2:1. Die Hausherren setzten nun weiter energisch nach und wurden dafür nach einer guten Stunde belohnt. Eine schöne Kombination von Matthias Ballbach und Tobias Keilwerth schloss Ballbach zum 3:1 ab. Erst jetzt hielten die Gäste wieder dagegen und kamen ihrerseits in einem abwechslungsreichen Spiel mit vielen Torraumszenen zu guten Gelegenheiten, doch weder Markus Schneider noch Alexander Herzing konnten TuS-Keeper Andreas Präger überwinden. Das schaffte dann aber in der 67. Minute Benjamin Rudin per Kopf nach einer Ecke von Fabian Lohner. Nach diesem Anschlusstreffer drängte Roth mit aller Macht auf den Ausgleich. Zunächst verfehlte Tim Thaler nach einer scharfen Hereingabe von Felix Probst das Tor nur knapp und eine Viertelstunde vor dem Ende war es dann Felix Probst, der nach einer schönen Flanke von Alexander Herzing völlig alleine vor Andreas Präger auftauchte, den Ball aber über die Latte drosch. Gegen Ende der Partie bekam der TuS wieder mehr Kontrolle über das Spielgeschehen und als Tobias Keilwerth in der 86. Minute den Ball nach Kopfballvorlage von Niko Nagengast unter die Latte hämmerte, war der insgesamt verdiente Heimsieg perfekt. Dass der eingewechselte Niko Nagengast in der Nachspielzeit zweimal die Chance zum fünften Treffer ungenutzt verstreichen ließ, störte letztlich niemanden mehr.
Der TuS zeigte sich im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich verbessert und wurde für seine gute Leistung mit drei immens wichtigen Punkten belohnt.

TuS Feuchtwangen: Präger, Florian Lux, Christian Beck, Wörlein Häffner (ab 82. Winter), Thomas Beck, Buckel, Ballbach, Keilwerth, Lassnig (ab 88. Manuel Beck), Thore Beck (ab 73. Nagengast)

TSG 08 Roth:
David Rudin, Herzing, Schwab, Krämer, Lohner, Scharrer, Florian Stigler (ab 78. Usoyan), Thaler, Schneider (ab 64. Toma), Probst, Benjamin Rudin

Schiedsrichter: Steffen Brütting (DJK SpVgg Effeltrich)

Tore:
0:1 Scharrer (18. Minute)
1:1 Ballbach (21. Min.; Elfmeter)
2:1 Keilwerth (51. Minute)
3:1 Ballbach (61. Minute)
3:2 B. Rudin (67. Minute)
4:2 Keilwerth (86. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
23.04.2011 TuS Feuchtwangen – 1. FC Hersbruck 3:4

Herber Rückschlag

Auch an Ostern gelang dem TuS Feuchtwangen nicht der ersehnte Befreiungsschlag auf eigenem Platz. Das 3:4 gegen den
1. FC Hersbruck bedeutet einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga.

Zwar begannen die Gastgeber engagiert und hatten durch Matthias Ballbach auch die erste Chance des Spiels, dann waren es aber – wie so oft in den Heimspielen dieser Saison – die Gäste, die mit ihrem ersten Torschuss in Führung gingen. Nach einem schönen Solo von Andreas Schimpfhauser brachte die TuS-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, dieser prallte vor die Füße von André Distler und der netzte zum 0:1 ein. Der TuS zeigte sich nur kurz geschockt und suchte dann weiter seine Möglichkeiten, die er auch durchaus bekam. Per Fußabwehr konnte Gäste-Keeper Martin Tschinkel einen Versuch von Stefan Lassnig abwehren. Mitte der ersten Hälfte kam Julian Wörlein nach einer Ballbach-Ecke frei zum Kopfball, setzte diesen aber neben das Tor. Auch Manuel Beck und Tobias Keilwerth konnten ihre Torgelegenheiten nicht nutzen. Fünf Minuten vor dem Wechsel sorgte erneut ein Eckball von Matthias Ballbach für Gefahr, doch Manuel Beck brachte den Kopf nicht an den Ball. Somit mussten die Feuchtwanger wieder einmal mit einem unglücklichen Rückstand in die Pause gehen.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff spielte Daniel Buckel einen Traumpass auf Patrick Clausen, dessen Schuss FC-Keeper Martin Tschinkel nur abklatschen konnte und Manuel Beck staubte zum 1:1 ab. Der Ausgleich schien seltsamerweise aber den Gästen Auftrieb zu geben. Zunächst traf Markus Theil frei vor Andreas Präger den Ball nicht richtig, dann rettete der TuS-Torwart per Fußabwehr gegen Andreas Schimpfhauser. Nach einer guten Stunde setzte Matthias Ballbach Tobias Keilwerth in Szene und dieser scheiterte mit einem Schuss aus spitzem Winkel am Außenpfosten. Ansonsten spielte in dieser Phase aber fast nur noch Hersbruck, das nun auch mit schönen Kombinationen zu gefallen wusste, während in der TuS-Defensive mehr und mehr die Ordnung verloren ging. „TuS-Schreck“ Markus Theil stellte mit seinem dritten Doppelpack gegen die Feuchtwanger in dieser Saison (einmal im Trikot des SC 04 Schwabach, zweimal für Hersbruck) in der 67. und 69. Minute die Weichen auf einen Auswärtssieg, wobei beide Tore durchaus schön herausgespielt waren, wenn auch mit reichlicher Unterstützung der unorganisierten Feuchtwanger Abwehr. Nachdem Stefan Lassnig direkt nach dem 1:3 Martin Tschinkel nicht überwinden konnte, verhinderte zuerst der Pfosten den Hattrick für Markus Theil, doch in der 74. sorgte Andreas Schimpfhauser für das 1:4. Damit war die Partie entschieden. Daran konnten auch die zwei späten Tore durch Stefan Lassnig zwei Minuten vor dem Ende und mit dem Schlusspfiff nichts mehr ändern. Vielleicht kann der TuS aus diesem Spiel zumindest die Erkenntnis mitnehmen, dass man doch noch Tore schießen kann.

TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Christian Beck, Wörlein (ab 72. Thore Beck), Winter, Hübsch (ab 36. Clausen), Buckel, Ballbach, Keilwerth, Lassnig, Manuel Beck (ab 88. Friedl)

1. FC Hersbruck: Tschinkel, Örken, Erhardt, Djonbalic, Werginz, Lämmermann (ab 67. Korqai), Maus, Caglar (ab 85. Fromholzer), Theil, Schimpfhauser, Distler (ab 90. Günther)

Schiedsrichter: Michael Geiler (ATV Frankonia Nürnberg)

Tore:

0:1 Distler (13. Minute)
1:1 Manuel Beck (46. Minute)
1:2 Theil (67. Minute)
1:3 Theil (69. Minute)
1:4 Schimpfhauser (73. Minute)
2:4 Lassnig (88. Minute)
3:4 Lassnig (90. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
21.04.2011 BSC Erlangen – TuS Feuchtwangen 0:0

Der TuS Feuchtwangen musste beim 0:0 in der Universitätsstadt Erlangen lernen, dass ein Punkt auswärts nicht immer ein Grund zur Freude ist.

In einer verhaltenen Anfangsviertelstunde spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Dann kam der BSC besser ins Spiel, auch begünstigt dadurch, dass der TuS die Hausherren nun kombinieren ließ und sie nicht früh genug störte. Ein erster Warnschuss von Miodrag Ivkovic aus 18 Metern verpasste das Ziel nur knapp. Die Gäste waren in Halbzeit eins nur nach Ecken gefährlich, so auch direkt im Anschluss an die erste Erlanger Chance, als Helmut Staffendt den Ball an den Fünfmeterraum brachte, aber Thomas Beck aus dem Getümmel heraus nicht entscheidend an den Ball kam. Angetrieben von Florian Clausnitzer machte der BSC Druck und kam zu einigen Torgelegenheiten. Die beste davon hatte nach 26 Minuten Florian Clausnitzer selbst. Seine Freistoßflanke ging an Freund und Feind vorbei, setzte im Strafraum tückisch auf und „küsste“ schließlich noch die Oberkante der Latte. Doch auch der TuS hatte bei einer Doppelchance nach dem Strickmuster „Ecke-Kopfball“ die Möglichkeit zur Führung. Zunächst kam Thomas Beck nach einer Staffendt-Ecke aus kurzer Distanz frei zum Kopfball, doch BSC-Keeper Matthias Hinze konnte das 0:1 durch einen prächtigen Reflex verhindern. Den direkt folgenden zweiten Eckball trat diesmal Matthias Ballbach auf Manuel Beck nach innen, doch der köpfte knapp über das Erlanger Gehäuse.
Ebenfalls nach einer Ecke war ein Kopfball von Manuel Frey kurz nach Wiederanpfiff die einzige Chance der Gastgeber in Hälfte zwei. Ansonsten war der TuS nun das aktivere und wesentlich bemühtere Team. Zehn Minuten nach dem Wechsel flankte Matthias Ballbach aus vollem Lauf vor das Tor, doch Manuel Beck konnte die gute Vorarbeit nicht verwerten. Man kann den Feuchtwangern den Willen und den Einsatz nicht absprechen. Das Bemühen, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, war klar erkennbar, es fehlte aber immer wieder der letzte Pass oder der konsequente Abschluss. Exemplarisch für das Engagement steht Tobias Keilwerth, der zum Spielende hin als Sturmspitze agierte, der kein Weg zu weit war. Über gute Ansätze kam aber auch er letztlich nicht hinaus. Es ist sowohl eine Phrase als auch – aus Sicht des TuS traurige – Wahrheit: ohne Tore kann man keine Spiele gewinnen.

BSC Erlangen: Hinze, Frey, Dorn, Destani, Web
r, Binder, Ivkovic, Nemetz, Dydowicz (ab 73. Sämann), Clausnitzer, Zagorcic

TuS Feuchtwangen: Präger, Wörlein, Christian Beck, Winter, Ballbach, Buckel, Thomas Beck, Keilwerth, Staffendt (ab 67. Kälberer), Lassnig,. Manuel Beck (ab 67. Clausen)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
16.04.2011 1. SC Feucht – TuS Feuchtwangen 2:0

Hoher Aufwand – kein Ertrag

Der TuS Feuchtwangen kassierte beim 1. SC Feucht eine unnötige 0:2-Niederlage und trauerte am Ende vor allem den zahlreichen ausgelassenen Chancen aus Halbzeit eins nach.

Die Gäste wussten im ersten Abschnitt läuferisch und kämpferisch zu überzeugen, setzten dabei aber durchaus auch spielerische Akzente. Mit konsequentem Zweikampfverhalten ließ man den SC nicht zur Entfaltung kommen. In den ersten 45 Minuten hatte Feucht lediglich zwei Torgelegenheiten. Nach einer halben Stunde war TuS-Keeper Andreas Präger bei einem Freistoß von Özcan Gündogan auf dem Posten und wenig später verzog Christian Schönweiß frei vor Präger nur knapp. Ansonsten bestimmte weitgehend der TuS das Spielgeschehen und war das gefährlichere Team. In der Anfangsphase setzte Helmut Staffendt Thomas Beck in Szene, der in den Strafraum eindrang, wo ihm aber der Ball den entscheidenden Tick zu weit vom Fuß sprang. Nur eine Zeigerumdrehung später wäre Thomas Beck nach einer Flanke von Matthias Ballbach einköpfbereit am Fünfmeterraum gestanden, doch Daniel Deuerling konnte den Ball in höchster Not aus der Gefahrenzone befördern. Eine Viertelstunde war vorüber, als der Ball nach einem schönen Spielzug über Patrick Clausen und Helmut Staffendt bei Stefan Lassnig landete, doch dessen Schuss trudelte um Zentimeter am Tor vorbei. Zehn Minuten später versuchte es Helmut Staffendt nach einer zu kurzen Kopfballabwehr im Anschluss an einen Eckball per Direktabnahme, doch erneut fehlten Zentimeter zur verdienten Gästeführung. Kurz darauf zog Tobias Keilwerth nach Zuspiel von Stefan Lassnig sofort ab, SC-Torwart Markus Kredel konnte nur abprallen lassen, doch Keilwerth wurde beim Nachschuss in letzter Sekunde entscheidend gestört. Die letzte Gelegenheit für die Feuchtwanger vor dem Wechsel hatte abermals Thomas Beck, dessen Kopfball nach Ballbachflanke über das SC-Gehäuse ging. Der TuS betrieb einen hohen Aufwand, belohnte sich dafür aber nicht in Form von Toren.
Die Feuchter kamen etwas entschlossener aus der Kabine und wurden aktiver. Es blieb eine intensive Auseinandersetzung, wenn auch nach der Pause zunächst ohne große Torraumszenen. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung des unermüdlichen Thomas Beck ging die Ordnung in den Reihen des TuS etwas verloren. Der SC drängte nun und Andreas Präger musste in der 68. Minute bei einem scharfen Schuss von Denis Opcin sein ganzes Können zeigen. Neun Minuten später nutzten die Hausherren einen Ballverlust des TuS in der Vorwärtsbewegung eiskalt aus. Eine Flanke von Kevin Leidl köpfte Benjamin Rühl aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Gäste hatten danach nichts mehr viel entgegenzusetzen. Die letzte Chance zum Ausgleich bot sich Manuel Beck nach einem Eckball von Matthias Ballbach, doch ging sein Kopfball knapp am Tor vorbei. So band Benjamin Rühl in der Schlussminute mit seinem zweiten Treffer den Sack mit den drei Punkten für Feucht zu.
Der TuS muss sich vorwerfen lassen, aus der Überlegenheit in Halbzeit eins kein Kapital geschlagen zu haben, ansonsten war es eine über weite Strecken durchaus gute Leistung des jungen Teams!

1. SC Feucht: Kredel, Reuß, Förster, Preißer, Deuerling, Gündogan (ab 61. Lauterbach), Maier (ab 46. Leidl), Opcin (ab 90. Boyer), Feßmann, Schönweiß, Rühl

TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Christian Beck, Wörlein, Keilwerth, Thomas Beck (ab 61. Hahn), Buckel, Ballbach, Clausen, Lassnig (ab 57. Thore Beck), Staffendt (ab 66. Manuel Beck)

Schiedsrichter: Metin Akyol (DJK Sparta Pautzfeld)

Tore:
1:0 Rühl (77. Minute)
2:0 Rühl (90. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
09.04.2011 TuS Feuchtwangen – SpVgg Ansbach II 1:2

In Feuchtwangen nichts Neues

Fast zeitgleich zum bayerischen Derby in der Bundesliga trafen in Feuchtwangen der heimische TuS und die SpVgg Ansbach II zum Frankenhöhe-Derby in der Bezirksoberliga aufeinander. Die Ansbacher Reserve behielt mit 2:1 die Oberhand. Somit müssen die Hausherren weiterhin auf den ersten Dreier vor eigenem Publikum seit dem 10.10.2010 warten.

Aus Sicht der Gastgeber war alles wie immer. Man startete durchaus engagiert, erspielte sich Feldvorteile und auch einige gute Chancen, konnte die Führung aber nicht erzielen und musste nach dem ersten Torschuss der Gästeelf Mitte der ersten Halbzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Thomas Beck nach zwölf Minuten im Anschluss an eine Ecke von Thore Beck nicht nur die Latte getroffen hätte, sondern endlich einmal das ersehnte 1:0 bei einem Heimspiel erzielt hätte. Pech hatte der TuS zudem bei einigen strittigen Abseitsentscheidungen, die im Zweifel vom Schiedsrichtergespann um Roland Karpinski (SV Langensendelbach) zu Gunsten der Ansbacher ausgelegt wurden. So kam es wie gewohnt. In der 24. Minute setzte sich Lukas Gutmann auf der rechten Seite durch, passte nach innen und dort erfreute sich Christian Sandner aller Freiheiten und ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Mit einem satten Schuss ins linke Eck schloss er zur zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Gästeführung ab. Stefan Lassnig hatte nach einer guten halben Stunde nach einem schönen Solo die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Gästeschlussmann Philipp Deeg. Dessen Gegenüber Andreas Präger konnte sich wenig später mit einer Rettungstat gegen Benedikt Nagel auszeichnen. Zu allem Unglück musste beim TuS dann auch der quirlige Patrick Clausen bei seinem Startelf-Debüt verletzt den Platz verlassen, nachdem er kurz zuvor eine Großchance für Thore Beck einleitete, der sich nach Clausens Balleroberung und dem Nachsetzen von Tobias Keilwerth frei vor Philipp Deeg wiederfand, aber letztlich deutlich verzog.
Unglücklich war gleich nach der Pause auch die unfreiwillige Kopfballverlängerung von Christian Beck auf SpVgg-Stürmer Christian Sandner, der „Danke“ sagte und zum 0:2 einschoss. Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken kombinierte es sich nun leichter für die Ansbacher und Andreas Präger verhinderte kurz nach dem zweiten Treffer die Vorentscheidung durch Ferdinand Bär. Den Feuchtwangern konnte man den Willen nicht absprechen, aber es fehlte der letzte Zug zum Tor und die letzte Entschlossenheit. Der TuS stemmte sich durchaus gegen die drohende Niederlage, hatte aber auch das nötige Glück nicht auf seiner Seite. Exemplarisch dafür die 68. Minute, als Stefan Lassnig nach einer Ecke zum Kopfball kam, dieser aber von einem Ansbacher um Zentimeter über das SpVgg-Gehäuse abgefälscht wurde. Wenig später verpasste Christian Sandner, der in Andreas Präger seinen Meister fand, sein drittes Tor und so wurde es doch noch einmal spannend. Ein langer Freistoß von Daniel Buckel fand in der 73. Minute im Strafraum Manuel Beck und dieser erzielte mit einem sehenswerten Seitfallzieher den Anschlusstreffer. Der TuS versuchte zwar, noch den Ausgleichstreffer nachzulegen, es fehlten aber letztlich die Mittel, um die Ansbacher noch einmal richtig in Bedrängnis zu bringen. So blieb es bei der unter dem Strich durchaus etwas unglücklichen Heimniederlage.

TuS Feuchtwangen: Präger, Christian Beck, Wörlein (ab 56. Manuel Beck), Hahn, Thomas Beck, Buckel, Ballbach, Keilwerth, Clausen (ab 38. Hübsch), Lassnig (ab 75. Staffendt), Thore Beck

SpVgg Ansbach II: Deeg, Gutmann, Holzner, Zippold, Szeiler, Baumann, Nagel, Bär (ab 77. Denzinger), Himmer (ab 67. Kadelbach), Weigel (ab 87. Heidingsfelder), Sandner

Schiedsrichter: Roland Karpinski (SV Langensendelbach)

Tore:
0:1 Sandner (24. Minute)
0:2 Sandner (48. Minute)
1:2 Manuel Beck (73. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
03.04.2011 ASV Neumarkt II – TuS Feuchtwangen 0:3

Bizarr, eben typisch Neumarkt

In einem grusligen Spiel vor einer Geisterkulisse (also fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit), das aber auch nicht mehr Zuschauer verdient hatte, gewann der TuS Feuchtwangen beim Bezirksoberligaschlusslicht ASV Neumarkt II mit 3:0.

„Spielen sie oder spielen sie nicht?“, so hieß das neueste Stück des Neumarkter Komödienstadels. Vorletzte Saison verzichteten die Oberpfälzer kurzerhand auf die Reise nach Westmittelfranken und überließen dem TuS freiwillig die Punkte und in Neumarkt erlebten wir schon Spieler, die in der Pause von den Zuschauerrängen auf den Platz wechselten oder überforderte Feldspieler im Tor. Diesmal überraschte der ASV damit, dass sich die Feuchtwanger ganz alleine aufwärmen mussten, von den Neumarktern weit und breit keine Spur. Erst unmittelbar vor dem Anpfiff schlichen zehn (!) ASV-Kicker aus der Kabine Richtung Anstoßpunkt. Die Gäste waren von diesen Vorgängen sichtlich irritiert und wussten überhaupt nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollten. Mit der numerischen Überlegenheit konnten sie absolut nichts anfangen. Erst Mitte der ersten Halbzeit fand der TuS vorübergehend etwas besser ins Spiel, ohne allerdings zu wirklich gefährlichen Aktionen zu kommen. Anschließend lud man sogar die zehn Oberpfälzer zum Spielen ein und beschränkte sich aufs Zuschauen. Gleichwohl kam auch bei den Neumarkter Angriffsbemühungen nicht mehr als ein laues Lüftchen heraus. Am schönsten war noch das vorsommerliche Wetter und da sich kaum jemand ins Stadion verirrte, konnte man neben den Unmutsäußerungen von TuS-Coach Dieter Kreiselmeier ab und an auch mal die Vöglein zwitschern hören. Dass es zum Wechsel dann doch 1:0 für Feuchtwangen stand, war Thomas Beck zu verdanken, der in der 43. Minute einen Pass von Stefan Lassnig per Hacke ins Tor beförderte.

Gleich nach der Pause sorgte dieselbe Kombination für das beruhigende 0:2, diesmal aber mit Thomas Beck als Vorbereiter und Stefan Lassnig als Vollstrecker. Die Feuchtwanger erspielten sich gegen harmlose Gastgeber in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit zwar die ein oder andere gute Gelegenheit, was sie allerdings daraus machten, war äußer
t mangelhaft. Raum war im weiteren Spielverlauf reichlich vorhanden, um den Neumarktern noch das ein oder andere Tor einzuschenken, jedoch ließ der TuS
jegliche Präzision im Passspiel und auch den nötigen Drang zum Tor vermissen, so dass der ASV weiter mit nur zwei Toren in Rückstand lag. So dauerte es bis zur 73. Minute, ehe der eingewechselte Manuel Beck im zweiten Versuch gegen ASV-Keeper Milos Boscovic für den dritten Treffer sorgte. Dass sich der Neumarkter Jakob Neumann fünf Minuten vor dem Ende wegen einer Undiszipliniertheit die Gelb-Rote Karte abholte, war zwar nur noch eine statistische Randnotiz, passte aber ins Gesamtbild dieses Spiels. Immerhin bekommt der TuS auch für solch eine Partie drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und so lässt sich die Fahrt nach Neumarkt doch mit einem positiven Fazit beschließen.

ASV Neumarkt II: Boscovic, Rother, Neumayer, Basoglu, Wagner, Ören, Neumann, Hayashi, Aydin, Feldmeier

TuS Feuchtwangen: Andy Zein, Hahn, Häffner (ab 19. Staffendt), Christian Beck, Winter, Thomas Beck, Ballbach, Buckel, Keilwerth (ab 78. Clausen), Thore Beck, Lassnig (ab 70. Manuel Beck)

Schiedsrichter: Matthias Biederer (VFB Bach)

Tore:
0:1 Thomas Beck (43. Minute)
0:2 Lassnig (47. Minute)
0:3 Manuel Beck (73. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
27.03.2011 TuS Feuchtwangen – Baiersdorfer SV 0:0

Immerhin ein Punkt für null Tore

Im vierten Aufeinandertreffen in der Bezirksoberliga teilten sich der TuS Feuchtwangen und der Baiersdorfer SV zum vierten Mal die Punkte. Das torlose Remis war unter dem Strich leistungsgerecht.

Die erste Halbzeit gehörte klar den Gästen, die bereits in der zweiten Minute einen ersten Warnschuss in Form eine Freistoßes von Daniel Eich abgaben, der an Freund und Feind, aber auch knapp am Tor vorbei ging. Anschließend war Baiersdorf das viel aktivere Team und konnte wiederholt brenzlige Situationen heraufbeschwören, ohne allerdings zu klaren Torabschlüssen zu kommen. Die Heimelf agierte fahrig, hatte kaum Ballbesitz und der Ball blieb selten über mehr als zwei, drei Stationen in den eigenen Reihen. Einen klaren Spielaufbau suchte man vergeblich, wobei diesen die Baiersdorfer auch schwer machten, indem sie konsequent die Feuchtwanger schon bei der Ballannahme mit meist zwei Mann störten. Kleine, aber sich summierende Ungenauigkeiten im Passspiel taten ein Übriges dazu, dass der TuS einfach nicht ins Spiel fand. Gefährlich wurden die Gäste dann nach einer halben Stunde. Ein Freistoß wurde von der TuS-Abwehr zu kurz direkt vor die Füße von Miguel Gonzales abgewehrt, der direkt abzog, aber im glänzend reagierenden TuS-Torwart Andreas Präger seinen Meister fand. Damit hatte aber auch der BSV sein Pulver verschossen und das ohnehin nicht sehr hohe Niveau verflachte bis zum Pausenpfiff weiter.
Auch die zweite Hälfte begann mit Vorteilen für Baiersdorf. Gleich nach Wiederanpfiff steckte Frank Ortloff den Ball gekonnt in den Sechzehnmeterraum auf Miguel Gonzales durch, der jedoch knapp verzog. Nur eine Minute später war es wiederum Miguel Gonzales, der zum Abschluss kam, doch Andreas Präger war auf dem Posten. Zehn Minuten nach dem Wechsel gab dann auch der TuS einmal ein offensives Lebenszeichen von sich. Nach schöner Kopfballverlängerung von Tim Hahn hätte schon Thore Beck eigentlich schießen müssen, anstatt dessen legte er nochmals quer auf Manuel Beck, der den Schuss nicht gut genug platzieren konnte, so dass BSV-Keeper Marc Schiffer letztlich keine allzu großen Probleme damit hatte. In der 65. Minute zog Thore Beck dann einmal mutig bei einer Direktabnahme ab und hatte Pech, dass der Außenpfosten das 1:0 verhinderte. Das Spiel war nun etwas offener und es gab ein paar mehr Torchancen als in der ersten Halbzeit. In der 70. Minute glichen dann die Gäste – passend zur Bilanz der beiden Teams – auch in Sachen Aluminiumtreffer aus. Ein Freistoß von Andreas Seubert sprang im Feuchtwanger Strafraum auf und prallte in einer seltsamen Flugbahn vom Boden an die Latte. Nachdem TuS-Torwart Andreas Präger nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden musste, hatten der eingewechselte Andy Zein und sein Team nur noch eine brenzlige Situation zu überstehen, als zehn Minuten vor dem Ende ein Fernschuss von Tommaso Cavallo nur knapp am Torwinkel vorbeistrich.
So blieb es beim Unentschieden in einem Spiel, von dem viele Zuschauer der Meinung waren, dass es auch keinen Sieger verdient hatte.

TuS Feuchtwangen:
Präger (ab 78. Andy Zein), Winter, Häffner, Christian Beck, Hahn, Thomas Beck, Buckel, Ballbach, Lassnig (ab 46. Thore Beck), Keilwerth, Manuel Beck (ab 58. Nagengast)

Baiersdorfer SV: Schiffer, Janousek, Karches, Kraft (ab 60. Friedrich), Weisbach, Göller, Seubert, Eich, Ortloff (ab 87. Pfeifer), Cavallo, Gonzales (ab 75. Cescutti)

Schiedsrichter:
Benedikt Krug (TV Eckersmühlen)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
18.03.2011 Dergahspor Nürnberg – TuS Feuchtwangen 1:2

Tolle Moral & „Goldenes Händchen“

Der TuS Feuchtwangen zeigte eine tolle Moral und verwandelte in der Schlussphase bei Dergahspor Nürnberg dank eines Doppelpacks des Debütanten Niko Nagengast einen Rückstand in einen 2:1-Auswärtssieg.

Die Anfangsphase auf dem engen Kunstrasenplatz gehörte den Gästen. Zunächst wurde ein Schuss von Stefan Lassnig über das Tor abgefälscht und nach vier Minuten hatte Thore Beck Pech, als sein strammer Schuss gegen die Latte klatschte. Allmählich kam nun auch Dergahspor ins Rollen und das Offensivtrio Akin Bölük, Necati Güler und Emmanuelle Romeo sorgte immer wieder für Gefahr, doch gingen ihre Schüsse knapp vorbei oder wurden von TuS-Keeper Andreas Präger entschärft. Der TuS hielt jedoch dagegen, so dass sich ein munteres Spiel mit vielen Torchancen entwickelte. Während es die Gastgeber zumeist mit Schüssen von außerhalb des Strafraums versuchten, drangen die Feuchtwanger wiederholt mit teils sehenswerten Kombinationen in selbigen ein. Nach gut einer Viertelstunde setzte der unermüdliche Matthias Ballbach im Sechzehnmeterraum Thomas Beck in Szene, der aber nicht genug Druck hinter seinen Schuss bringen konnte, so dass Turgay Karali letztlich keine Mühe hatte, den Ball zu halten. Glück hatte der TuS kurz darauf, als Akin Bölük bei einen Schuss seines Mitspielers Necati Güler im Weg stand und somit Andreas Präger die Arbeit abnahm. Fünf Minuten vor der Pause spielte Matthias Ballbach mit einem Zuckerpass Manuel Beck frei, doch Becks Schuss konnte Dergahspor-Keeper Turgay Karali per Fußabwehr entschärfen. Die letzte gefährliche Aktion in Halbzeit eins gehörte den Hausherren, die nach einem vom TuS schlampig ausgeführten Freistoß einen schnellen Angriff starteten, doch TuS-Torwart Andreas Präger reagierte beim Schuss von Necati Güler stark. Somit blieb es beim gerechten torlosen Remis zur Pause.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Ein weiter Pass aus der Dergahspor-Hälfte ging Richtung TuS-Strafraum und Akin Bölük nutzte das Zögern von Andreas Präger beim Rauslaufen eiskalt zum 1:0 aus. Die Hausherren hatten nun mehr vom Spiel. Zunächst zischte ein Schuss von Ayhan Bilici nur knapp am Tordreieck vorbei und wenig später tauchte Emmanuelle Romeo nach klasse Zuspiel von Akin Bölük frei vor Andreas Präger auf, doch dieser rettete mit einer Glanzparade. Ebenso sehenswert war auch seine nächste Parade im Privatduell mit Emmanuelle Romeo nach einer Stunde. Der TuS blieb kämpferisch stark, doch in dieser Phase wollte der letzte Pass einfach nicht kommen. Als Schiedsrichter Michael Tittmann (1. FC Altdorf) in der 71. Minute nach einem Foul von Christian Beck an Ersoy Sezer zurecht auf den Punkt zeigte, schien die Vorentscheidung nahe. Doch wie in der Vorwoche konnte Dergahspor mit dem Elfmeter nichts anfangen. Diesmal war es Spielertrainer Turgay Karali, der den Ball weit über das Tor jagte. TuS-Trainer Dieter Kreiselmeier bewies mit der Einwechslung von Niko Nagengast das berühmt-berüchtigte „Goldene Händchen“. Nach dem verschossenen Elfmeter glaubte der TuS wieder an seine Chance und Niko Nagengast gelang bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft nach Vorarbeit von Stefan Lassnig in der 80. Minute das 1:1. Als vier Minuten vor dem Ende Daniel Buckel den Ball eroberte und erneut Niko Nagengast den Pass von Stefan Lassnig zum 1:2 verwertete, war der vielumjubelte glückliche, aber durchaus nicht unverdiente, Auswärtssieg perfekt.

Dergahspor Nürnberg: Karali, Turan (ab 81. Atsüren), Gürses, Hendel, Drescher, Zander, Bilici (ab 76. Cidem), Sezer, Güler, Bölük, Romeo

TuS Feuchtwangen: Präger, Hahn (ab 76. Clausen), Häffner, Christian Beck, Keilwerth, Ballbach, Buckel, Thomas Beck, Thore Beck (ab 88. Sascha Zein), Lassnig, Manuel Beck (ab 62. Nagengast)

Schiedsrichter: Michael Tittmann (1. FC Altdorf)

Tore:
1:0 Bölük (48. Minute)
1:1 Nagengast (80. Minute)
1:2 Nagengast (86. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
13.03.2011 TuS Feuchtwangen – SC 04 Schwabach 0:1

Ein Punkt war drin

Ein abgefälschter Schuss verhinderte letztlich zumindest einen Teilerfolg für den TuS Feuchtwangen. Der Sieg der Schwabacher war aufgrund der zweiten Halbzeit allerdings nicht unverdient.

Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde ohne große Chancen kam der TuS besser ins Spiel und erarbeitete sich leichte Vorteile. Als SC-Torwart Michael Lauth bei einem Rettungsversuch Tobias Keilwerth anschoss, sprang der Ball zu Thore Beck, der aber zu lange zögerte und die unverhoffte Gelegenheit nicht nutzen konnte. Mit dem ersten Torschuss gelang den Gästen die schmeichelhafte Führung. Ein Fernschuss von Florian Dziajlo wurde in der 22. Minute von einem TuS-Abwehrbein unglücklich entscheidend abgefälscht, so dass Andreas Präger das 0:1 nicht mehr verhindern konnte, obwohl er sogar noch mit den Fingerspitzen dran war. Der TuS brauchte eine gewisse Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen, kam gegen Ende der ersten Halbzeit dann aber nochmals gut auf. Zunächst k
m Thore Beck frei zum Kopfball, konnte diesen aber nicht aufs Tor bringen. Fünf Minuten vor der Pause dann die Riesenchance zum Ausgleich. Tobias Keilwerth setzte sich gut durch, bediente mustergülti
Ralf Hübsch, der aber aus kurzer Distanz völlig freistehend den Ball nicht richtig traf und neben das Tor setzte. Als Thore Beck nach starkem Pass von Matthias Ballbach der Ball in aussichtsreicher Position im letzten Moment weggespitzelt wurde, stand die glückliche Halbzeitführung für die Gäste fest.
Wie verwandelt kamen die Schwabacher aus der Kabine und machten mächtig Druck. Als erstes versuchte Markus Schmitt, die Führung auszubauen, doch sein Schuss aus der Drehung ging knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite kam Manuel Beck nach guter Flanke von Tobias Keilwerth frei zum Kopfball, konnte ihn aber nicht aufs Schwabacher Gehäuse drücken. Die Gäste erspielten sich anschließend Chancen fast im Minutentakt. Erhan Gezici prüfte TuS-Keeper Andreas Präger bei einem Schuss aufs kurze Eck, doch dieser war auf dem Posten, ebenso wie beim Versuch von Florian Dziajlo, den der nun immer stärker werdende Okcan Tekdemir blendend in Szene gesetzt hatte. Der TuS-Torwart stand weiter im Mittelpunkt, so auch bei einem Versuch von Carmine De Biasi aus der zweiten Reihe, den er erst im Nachfassen entschärfen konnte. Okcan Tekdemir machte mit der TuS-Abwehr nun was er wollte, legte für Erhan Gezici auf, doch dessen Schuss war nur für die Eckfahne eine Gefahr. Nach einer Stunde wackelte dann plötzlich die Führung der 04er, als Thomas Beck am Elfmeterpunkt nach einem Freistoß von Matthias Ballbach zum Abschluss kam, den Ball aber doch deutlich über die Latte schoss. Zwanzig Minuten vor dem Ende war es wieder Okcan Tekdemir, der nach einem sehenswerten Solo alleine vor Andreas Präger auftauchte, doch dieser hielt sein Team mit einer guten Parade im Spiel. Wenig später war Thomas Beck der Retter in höchster Not, als er einen Kopfball von Thomas Schuffenhauer nach einem Eckball von der Linie kratzte. Zum Entsetzen aller TuS-Fans und auch zur Überraschung der Schwabacher zeigte Schiedsrichter Johannes Oßmann (SV Alfeld) in der 83. Minute auf den Punkt, als Okcan Tekdemir im letzten Moment abgeblockt wurde. Simon Adlung nahm dieses Geschenk nicht an und scheiterte am starken Präger. Jetzt ging noch einmal ein Ruck durch die Feuchtwanger, die alles nach vorne warfen und leidenschaftlich kämpften. Die beste Gelegenheit hatte Matthias Ballbach, der nach wunderbarem Pass von Thore Beck den Torwart schon umkurvte, allerdings dabei zu weit abgedrängt wurde, so dass nur eine Ecke dabei heraussprang. So hielt das Schwabacher Abwehrbollwerk bis zum Schlusspfiff

TuS Feuchtwangen: Präger, Winter, Häffner, Christian Beck, Hahn, Thomas Beck (ab 83. Clausen), Buckel, Ballbach, Hübsch (ab 42. Manuel Beck) Keilwerth, Thore Beck

SC 04 Schwabach: Lauth, Schaller, Bergmann, Tauch, Adlung, Dziajlo, Schuffenhauer, De Biasi, Schmitt (ab 78. Bayer), Tekdemir (ab 87. Kraft), Gezici (ab 90. Hintersteiner)

Schiedsrichter: Johannes Oßmann (SV Alfeld)

Tor:
0:1 Dziajlo (22. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
21.11.2010 TuS Feuchtwangen – ASV Zirndorf 0:1

Um die Niederlage gebettelt

Bezirksoberligist TuS Feuchtwangen verabschiedete sich im letzten Heimspiel des Jahres mit einer völlig verdienten 0:1-Niederlage gegen den ASV Zirndorf für 2010 von seinen Fans.

Der TuS war von Beginn an besonders im Mittelfeld nicht präsent und verschlief die Anfangsviertelstunde komplett, sollte aber auch später nicht richtig aufwachen. Es war eine hektische, zerfahrene Partie, in der vor allem bei den Gastgebern der Ball selten einmal über mehrere Stationen in den eigenen Reihen lief. Zum Glück für den TuS konnten die engagierten Zirndorfer diese Schwächen nicht wirklich nutzen. Zwei Kopfballchancen durch Alin Marita und Patrick Zwingel sowie eine gute Schusschance für Florian Schuster aus aussichtsreicher Position waren die einzig richtig gefährlichen Aktionen der Gäste vor dem Wechsel. Auf den ersten Feuchtwanger Torschuss mussten die Zuschauer gar bis zur 42. Minute warten, als Matthias Ballbach ASV-Keeper Stefan Lösel prüfte. Das beste aus Sicht der Heimelf war zur Pause noch das Ergebnis.

Wer auf Besserung in Abschnitt zwei hoffte, wurde eines Besseren belehrt. Keiner der TuS-Spieler erreichte seine Normalfom und so wurden die Zirndorfer immer wieder zum Tore schießen eingeladen, konnten daraus aber aufgrund ihrer Harmlosigkeit kein Kapital schlagen. In der 73. Minute war es dann TuS-Torwart Andreas Präger, der seinem Team mit einem guten Reflex nach einem Kopfball von Alin Marita das zu Null rettete. Zwei Minuten später fuhren die Gäste, die nicht zuletzt auch gedanklich immer einen Schritt voraus waren, schließlich doch noch den verdienten Lohn ein. Eine Flanke des eingewechselten Giacomo Goff drückte der ebenfalls eingewechselte Nicolas Müller zum 0:1 über die Linie. Kurz vor Schluss stellte ein abgefälschter Schuss von Tobias Keilwerth, den Stefan Lösel mit leichten Problemen abwehren konnte, zwar den zweiten und gleichzeitig letzten Torschuss der Platzherren in dieser Partie dar, an der Niederlage konnte er aber nichts ändern. Der TuS verpasste es somit, sich ein kleines Polster vor den Abstiegsrängen zu verschaffen.

TuS Feuchtwangen: Präger, Häffner (ab 78. Hübsch), Christian Beck, Thomas Beck, Winter (ab 78. Greiner), Buckel, Lux, Ballbach, Keilwerth, Lassnig, Manuel Beck (ab 60. Thore Beck)

ASV Zirndorf: Lösel, Cortus, Zwingel, Tiessen, Lauermann, Schuster, Yanik, Beckstein (ab 46. Goff), Nieszery (ab 60. Müller), Pfaffinger (ab 90. Oswald), Marita

Schiedsrichter: Wolfgang Bschorr (SV Bonstetten)

Tor:
0:1 Müller (75. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
13.11.2010 FSV Stadeln – TuS Feuchtwangen 2:3

Sieg gegen den Angstgegner

Dank eines Last-Minute-Treffers von Matthias Ballbach brachte der TuS Feuchtwangen vom Auswärtsspiel beim bisherigen Angstgegner Stadeln im Fürther Norden überraschend alle drei Punkte mit nach Hause.

Dabei begann das Spiel gar nicht nach dem Wunsch der Gäste, die früh Tim Hahn wegen einer Verletzung ersetzen mussten. Der FSV war zunächst überlegen, spielte immer wieder über die Außen und beschwor so die ein oder andere brenzlige Szene herauf, ohne aber die letzte Zielstrebigkeit an den Tag zu legen. Sowohl Tobias Wölfel als auch Jürgen Berber wussten mit ihren Schusschancen nichts anzufangen und auch Manuel Vigas konnte eine gute Flanke am Fünfmeterraum nicht unter Kontrolle bringen, so dass auch diese Gelegenheit verpuffte. Auffällig war, dass sich der TuS nach Ecken und Freistößen oftmals nur ungenügend befreien konnte und die Stadelner immer wieder im zweiten Versuch zum Abschluss kommen ließ. Auf der anderen Seite setzte Tobias Keilwerth nach einem weiten Pass von Matthias Ballbach das erste offensive Ausrufezeichen des TuS, doch der Stadelner Schlussmann machte das kurze Eck zu. In der 18. Minute eröffnete sich, erneut nach guter Vorarbeit des starken Ballbach, Manuel Beck die Riesenchance zur Gästeführung, er brachte den Ball aus kurzer Distanz aber in zwei Versuchen nicht an FSV-Keeper Florian Gömmel vorbei. Der TuS blieb zwar sporadisch gefährlich wie bei einem Schuss von Ballbach, den Gömmel über die Latte lenken konnte, die reifere Spielanlage hatte aber ohne Frage die Heimelf, der nach 34 Minuten die Führung gelang. Jürgen Berber hatte keine Mühe nach gutem Doppelpass mit Franz Ell zum 1:0 einzuschießen. Der TuS geriet nun gehörig ins Schwimmen und hatte Glück, als kurz vor der Pause ein Schuss von Armin Azadan um Zentimeter über die Latte strich.

Unerklärlicherweise stellte Stadeln mit dem Pausenpfiff das konsequente Spiel über die Außen ein und brachte damit den TuS zurück in die Partie. Um ein Haar hätte Armin Azadan in Co-Produktion mit seinem eigenen Mitspieler Sebastian Spahn, den er anköpfte, per Eigentor für den Ausgleich gesorgt. Gegenüber verhinderte Daniel Buckel mit einem beherzten Einsatz gegen den einschussbereiten Manuel Vigas Schlimmeres. In der 56. Minute steckte Tobias Keilwerth auf Manuel Beck durch, der mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:1 vollendete. Der Jubel auf Feuchtwanger Seite währte jedoch nur kurz. Drei Minuten später lud die TuS-Abwehr Manuel Vigas zum Schuss ein, den Ralf Hübsch unhaltbar zum 2:1 abfälschte. Der FSV machte nun viel zu wenig und der TuS spürte, dass das Spiel noch nicht verloren war. Der eingewechselte Stefan Lassnig setzte erst Tobias Keilwerth in Szene, der den Torwart schon umspielte, aber dessen Hereingabe in der Mitte keinen Abnehmer fand. Wenig später versuchte es Lassnig alleine, setzte sich gut im Sechzehnmeterraum durch, sein Schlenzer landete aber knapp neben dem Tor. Eine Viertelstunde vor dem Ende drang dann Matthias Ballbach entschlossen in den Strafraum ein und konnte von Michael Gambel nur durch ein Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Michael Hofmann (TSV Neudrossenfeld) zeigte auf den Punkt und Ballbach ließ sich die Ausgleichschance nicht entgehen. Fast nach Wiederanpfiff hatte André Wurzbacher die Chance zur erneut postwendenden Antwort, doch TuS-Torwart Sven Berger verhinderte die abermalige FSV-Führung.
So gehörte die letzte Pointe des Spiels den Feuchtwangern. In der 90. Minute zirkelte Ballbach einen Freistoß aus 20 Metern gekonnt zum glücklichen 2:3-Endstand in die Maschen.

FSV Stadeln: Gömmel, Wania (ab 59. Gambel), Perlitz, Wölfel, Spahn, Üstünay, Ell, Azadan, Berber (ab 45. Ferstl), Popescu, Vigas (ab 73. Wurzbacher)

TuS Feuchtwangen: Berger, Lux, Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Buckel, Hahn (ab 6. Hübsch), Ballbach, Keilwerth (ab 89. Wörlein), Thore Beck, Manuel Beck (ab 67. Lassnig)

Schiedsrichter: Michael Hofmann (TSV Neudrossenfeld)

Tore:
1:0 Berber (34. Minute)
1:1 Manuel Beck (56. Minute)
2:1 Vigas (59. Minute)
2:2 Ballbach (76. Minute, Foulelfmeter)
2:3 Ballbach (90. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
07.11.2010 TuS Feuchtwangen – SG Quelle Fürth 0:3

Chancenverwertung macht den Unterschied

Der TuS Feuchtwangen nutzte seine durchaus vorhandenen Chancen nicht und stand somit gegen den Tabellenzweiten, die SG Quelle Fürth, auf verlorenem Posten.

Quelle-Stürmer Peter Gerber sorgte mit einem frühen und einem späten Treffer in Halbzeit eins – seinen Saisontreffern
lf und zwölf – für die aus Sicht der Gäste beruhigende 2:0-Pausenführung. Nach sechs Minuten verwertete er einen langen Diagonalpass von Rafael Majewski abgeklärt zum 0:1. Drei Minuten vor der Pause sorgte er dann per Flachschuss für das 0:2. Die Fürther stellten das spi
lerisch klar bessere Team, die gefährlicheren Chancen hatte aber ansonsten der TuS. Schon vor dem 0:1 setzte Ralf Hübsch Tobias Keilwerth in Szene, der frei vor dem Torwart etwas zu lange zögerte. Nach dem Rückstand war es wiederum Keilwerth, der nach schönem Pass von Matthias Ballbach den Ball freistehend in die Arme des Quelle-Schlussmanns schlenzte. Auch seine dritte Möglichkeit, als er einen Pass von Stefan Lassnig mit vollem Risiko direkt nahm, aber über das Tor schoss, konnte Keilwerth nicht in Zählbares ummünzen. Die SG kombinierte zwar gut und ließ den Ball v.a. in der Offensive gut laufen, es schlich sicher aber nach der frühen Führung etwas Lässigkeit in die Fürther Reihen ein, so dass den Aktionen die letzte Konsequenz fehlte. Volkan Avci konnte nach einem tollen Solo von Sandro Ried im letzten Moment noch entscheidend am Abschluss gehindert werden und Arthur Boxler versuchte es nach schöner Vorarbeit von Maximilian Schmidt per Hacke, eben auch eine Spur zu lässig. Dies hätte sich in der 39. Minute fast gerächt, als Stefan Lassnig nach Zuspiel von Tim Hahn frei vor dem Tor auftauchte, doch Quelle-Keeper Sebastian Haeunke verhinderte mit einem unglaublichen Reflex den Ausgleich. Stattdessen stand es dann zur Halbzeit nach Gerbers zweitem Treffer 0:2, aus Feuchtwanger Perspektive durchaus ärgerlich.
Beide Teams zeigten gleich nach dem Wechsel, dass sie sich etwas für die zweiten 45 Minuten vorgenommen hatten. Vom Anpfiff weg erkämpfte sich der eingewechselte Thore Beck den Ball, legte auf Matthias Ballbach auf, aber dessen Schuss war eine sichere Beute des Gästeschlussmanns. Auf der anderen Seite scheiterten Arthur Boxler per Kopf und Sandro Ried per Fernschuss an TuS-Torwart Sven Berger. Der TuS bäumte sich durchaus gegen die drohende Niederlage auf und hielt dagegen. In der 66. Minute hatte Stefan Lassnig den Quelle-Keeper schon überwundern, doch Dominik Wellhöfer kratze den Ball von der Linie. Die Vorentscheidung war vertagt, als eine knappe Viertelstunde vor Schluss Thomas Beck für seinen dem Tor enteilten Schlussmann rettete und einen Schuss von Volkan Avci ebenfalls kurz vor der Linie klären konnte. Wenig später übersah der nicht immer überzeugende Schiedsrichter Clauspeter Heger (TSV Harburg) im Mittelfeld ein Handspiel und ein Foul eines Quelle-Spielers und ermöglichte damit, als alle auf einen Pfiff des Unparteiischen warteten, Volkan Avci das 0:3.
Insgesamt ging der Sieg der Gäste in Ordnung, auch wenn der TuS etwas unter Wert geschlagen wurde. Wenn man gegen ein Bezirksoberliga-Spitzenteam etwas holen will, dann muss man die sich bietenden Chancen eiskalt ausnutzen, dies haben die Feuchtwanger an diesem Nachmittag verpasst, während die Gäste Anschauungsunterricht in Sachen Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor lieferten.

TuS Feuchtwangen: Berger, Lux, Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Buckel, Ballbach, Hahn (ab 55. Manuel Beck), Hübsch (ab 46. Thore Beck), Lassnig (ab 81. Wörlein), Keilwerth

SG Quelle Fürth: Haeunke, Majewski, Wellhöfer, Meier, Roth (ab 84. Richert), Schmidt, Ried, Dieng, Gerber, Avci (ab 81. Wiesenmayer), Boxler (ab 62. Schulze)

Schiedsrichter: Clauspeter Heger (TSV Harburg)

Tore:
0:1 Gerber (6. Minute)
0:2 Gerber (42. Minute)
0:3 Avci (80. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
31.10.2010 SV 1873 Nürnberg Süd – TuS Feuchtwangen 1:2

Wichtige drei Punkte

Der TuS Feuchtwangen drehte beim Bezirksoberligaschlusslicht Nürnberg Süd einen Halbzeitrückstand und kam zu einem wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach ereignisarmen ersten zehn Minuten ermöglichte – passend zu Halloween – ein gruseliges Defensivverhalten beider Teams Chancen im Minutentakt. Den Startschuss für diese Phase gab Matthias Ballbach mit einem ersten Schussversuch. Kurz darauf legte auf der anderen Seite Martin Jobst im Strafraum zurück auf David Gügel der aber seinen Abschluss zu hoch ansetzte. Einen Mangel an Strafraumszenen gab es nun wahrlich nicht. Im Gegenzug setzte Helmut Staffendt Thore Beck in Szene, der frei vor dem SV-Schlussmann auftauchte, aber einen Tick zu lange zögerte und noch entscheidend gestört werden konnte. Wieder nur wenig später landete ein Befreiungsschlag von Florian Winter nach einem Luftloch in der Süder Abwehr bei Helmut Staffendt, der mit seinem satten Schuss aus 20 Metern an Schlussmann Max Mühlbauer scheiterte. Mühlbauers Gegenüber Andreas Präger durfte sich anschließend bei Schüssen von Fabian und Mario Knie auszeichnen und auch Sebastian Schulik konnte ihn nach einer Ecke von Mario Knie nicht überwinden. Einen groben Schnitzer in der Hintermannschaft der Heimelf nutzte Matthias Ballbach zum Zuckerpass auf Tobias Keilwerth, der es zu genau machen wollte und den Ball nicht nur am Torwart vorbeispitzelte, sondern auch am Pfosten – leider auf der falschen Seite... Dann war es wieder an Andreas Präger, mit starken Paraden bei einem Freistoß von Mario Knie und bei einem Kopfball von Martin Jobst nach dem nachfolgenden Eckball sein Team vor einem Rückstand zu bewahren. Nach einer halben Stunde war dann aber auch Andreas Präger machtlos. Eine Flanke seines Bruders Fabian versuchte Mario Knie zunächst per Kopf im Feuchtwanger Gehäuse unterzubringen, was Präger mit einem tollen Reflex zu verhindern wusste, aber per Nachschuss erzielte Mario Knie dann doch das 1:0. Der TuS stand viel zu weit von den Gegenspielern weg und brauchte einige Zeit, um den Rückstand zu verdauen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es noch einmal Lebenszeichen des TuS durch Matthias Ballbach und Thore Beck, Zählbares sprang dabei aber nicht heraus.
In Hälfte zwei sollte sich wieder einmal bewahrheiten, dass eine Führung dem SV keine Sicherheit verleiht. Die einzig weitere gefährliche Aktion der Gastgeber hatte Sebastian Schulik nach schönem Doppelpass mit Martin Jobst, er scheitert aber nach einer Stunde am erneut starken Andreas Präger, der sich bei der Rettungstat verletzte und wenig später gegen Andy Zein getauscht werden musste. Dieser sollte einen ruhigen Rest-Nachmittag verleben. Es schien fast so, als ob der Tabellenletzte auf die Gegentore wartete. Der TuS tat der Heimelf in der 63. Minute den Gefallen und glich zum 1:1 aus. Einen Freistoß von Matthias Ballbach verlängerte Christian Beck ins Tor. Als in der 72. Minute Manuel Beck eine schöne Flanke von Florian Winter zum 1:2 einköpfte war das Spiel gedreht. Auf eine echte Schlussoffensive der Nürnberger wartete man vergeblich, so dass der Auswärtssieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Schiedsrichter Mario Hofmann (VfB 1861 Forchheim) nahm sich die Aufforderung eines Süder Spielers bei der Unterbrechung in Folge der Verletzung von Andreas Präger (damals noch beim Stand von 1:0 für den SV) „des lass mer aba ned nachschbiln“ zu Herzen und pfiff die dem Tabellenstand angemessene Partie pünktlich ab.

SV 1873 Nürnberg Süd: Mühlbauer, Gügel, Destani, Schabo, Fabian Knie (ab 85. Fuchs), Schulik, Mario Knie, Ortega (ab 67. Fischer), Jobst, Gündogan (ab 73. Walthier), Bilgin

TuS Feuchtwangen: Präger (ab 64. Andy Zein), Häffner (ab 58. Hübsch), Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Buckel, Lux, Ballbach, Keilwerth, Thore Beck, Staffendt (ab 64. Manuel Beck)

Schiedsrichter: Mario Hofmann (VfB 1861 Forchheim)

Tore:
1:0 Mario Knie (30. Minute)
1:1 Christian Beck (63. Minute)
1:2 Manuel Beck (72. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
23.10.2010 TuS Feuchtwangen – SV Buckenhofen 3:3

Gerechte Punkteteilung

Trotz einer zweimaligen Zwei-Tore-Führung reichte es für den TuS Feuchtwangen gegen das Bezirksoberliga-Spitzenteam aus Buckenhofen am Ende nur zu einem 3:3. Aus Feuchtwanger Sicht kann man das Unentschieden aber dennoch durchaus als Punktgewinn betrachten.

Der TuS begann stark, ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen und nutzte die Schwächen in der SV-Hintermannschaft konsequent aus. Nach 13 Minuten vollendete Matthias Ballbach ein tolles Zuspiel von Helmut Staffendt mit einem sehenswerten Lupfer zum 1:0. Nur fünf Minuten später war es erneut Ballbach, der sich nach einer guten Kombination über Staffendt und Tobias Keilwerth ungeahnter Freiheiten erfreute und zum 2:0 einschoss. Vor allem Helmut Staffendt und Matthias Ballbach bekamen von der Gästedeckung viele Räume und sie wussten damit etwas anzufangen. Mit einem Freistoß knapp neben das Tor verpasste Ballbach den Hattrick. Von den Gästen war eine halbe Stunde lang wenig zu sehen, dann nahmen sie immer mehr die Spielkontrolle an sich. Der TuS stand nun zu tief hinten drin und kam fast nicht mehr an den Ball. Gleichwohl wusste der SV den vielen Ballbesitz nicht in gefährliche Aktionen umzumünzen, TuS-Keeper Andreas Präger hatte nichts zu tun. Der Anschlusstreffer durch den letztjährigen BOL-Torschützenkönig Tom Jäckel in der 35. Minute kam glücklich zustande. Sein Freistoß, übrigens der einzige Torschuss des SV in Hälfte eins, wurde von der Mauer unhaltbar ins TuS-Tor abgefälscht. Somit waren die Gäste zur Pause wieder dran.

Nach der Einwechslung von Theodoros Fringelis und Michael Mahr, der in dieser Saison schon elf Mal traf, stand plötzlich eine ganz andere Buckenhofener Mannschaft auf dem Platz. Als jedoch kurz nach Wiederanpfiff Tom Jäckel den Ausgleich freistehend aus kurzer Distanz vergab und Tobias Keilwerth nach einer Stunde sogar das 3:1 gelang, durfte man beim TuS vom dritten Heimsieg in Folge träumen. Vorausgegangen war dem Treffer ein gutes Zusammenspiel von Helmut Staffendt und Matthias Ballbach, das Keilwerth im zweiten Versuch im Gästetor unterbringen konnte. Dann allerdings drehten die Comeback-Könige aus der Oberfranken (die erst letzte Woche ein 0:2 gegen Nürnberg Süd noch in ein 3:2 verwandelten) so richtig auf. Tom Jäckel zeigte nur drei Minuten nach dem 3:1 wieder einmal seine Klasse und brachte nach einem starken Pass von Martin Grosch den Favoriten mit seinem zweiten Treff
r wieder heran. In der 69. Minute gelang wiederum Jäckel per Freistoß der 3:3-Ausgleich. Die erneute Führung für die Heimelf verhinderte wenig später bei einem Fernschuss von Helmut Staffendt das Lattenkreuz. Die „Buckis“ zeigten nun aber ihre ganze Klasse und hielten den Druck permanent hoch. Jäckel und Marc Thompson hat
en weitere Gelegenheiten für den SV, der nun klar auf Sieg spielte. Zum Glück für den TuS hatte Michael Mahr, in der Vorwoche dreimaliger Torschütze, an diesem Tag das Visier nicht so genau eingestellt, denn zehn Minuten vor dem Ende schoss er den Ball freistehend am Tor vorbei und kurz vor dem Abpfiff setzte er seinen Lupfer an den Pfosten.

So blieb es in einer packenden Partie, die keinen Verlierer verdient hatte, bei einem alles in allem gerechten Unentschieden.

TuS Feuchtwangen:
Präger, Häffner, Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Buckel, Hahn (ab 46. Wörlein), Ballbach, Lux, Keilwerth (ab 90. Manuel Beck), Staffendt (ab 82. Thore Beck)

SV Buckenhofen: Dinovskyy, Kishimoto, Viereckl (ab 46. Fringelis), Özdemir, Poesdorf, Thompson, Kornprobst, Fath (ab 64. Zollhöfer), Grosch, Roas (ab 46. Mahr), Jäckel

Schiedsrichter:
Stevie Albert (TB Johannis 88 Nürnberg)

Tore:
1:0 Ballbach (13. Minute)
2:0 Ballbach (18. Minute)
2:1 Jäckel (35. Minute)
3:1 Keilwerth (60. Minute)
3:2 Jäckel (63. Minute)
3:3 Jäckel (69. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
16.10.2010 TSG 08 Roth – TuS Feuchtwangen 2:3

In der Erfolgsspur

Roth ist für den Bezirksoberligisten TuS Feuchtwangen immer eine Reise Wert. Nach dem 3:0-Erfolg in der Vorsaison behielten die Kreuzgangstädter diesmal mit 3:2 die Oberhand.

In der ersten Halbzeit waren die Feuchtwanger die bessere Mannschaft und hätten zur Pause auch höher führen können als nur mit 2:1. Zum ersten Mal hatten die Gäste in der zwölften Minute Grund zum Jubeln. Eine Flanke von Helmut Staffendt beförderte Christian Beck per Kopf in die Maschen des Rother Gehäuses. Kurz darauf hatten die Hausherren die Chance zum Ausgleich. Eine Flanke von Martin Scharrer landete im Strafraum auf dem Kopf des freistehenden Sebastian Stigler, doch TuS-Keeper Andreas Präger konnte den Kopfball dank eines guten Stellungsspiels souverän entschärfen. Ansonsten fiel der TSG nicht viel ein, die Devise lautete meist hoch und weit nach vorne, wo der Ball aber selten bei einem Mitspieler ankam. Der TuS hingegen war durch konsequent vorgetragene Angriffe immer wieder gefährlich und hätte die Führung ausbauen können. Zunächst wurde ein Schuss von Tobias Keilwerth im letzten Moment noch von einem Abwehrbein neben das Tor abgefälscht und wenig später tauchte Helmut Staffendt nach tollem Zusammenspiel mit Matthias Ballbach frei vor dem Heimkeeper auf, setzte den Ball aber knapp neben den Pfosten. Auf der anderen Seite konnte Andreas Präger sein ganzes Können zeigen, als er einen Freistoß von Martin Scharrer mit einer Glanzparade aus dem Winkel holte. Nach knapp einer halben Stunde hatte Thore Beck nach einem wunderbaren Zuspiel von Matthias Ballbach den Heimkeeper Patrick Meyer schon überwunden, aber Pascal Weidmann klärte noch vor der Linie. Der anschließende Eckball landete bei Christian Beck, dem aber das Lattenkreuz den zweiten Treffer verwehrte. Das Auslassen der Chancen sollte sich in der 34. Minute rächen. Martin Scharrer kam unbedrängt zum Schuss, den Andreas Präger noch abwehren konnte, aber gegen den Nachschuss von Alexander Herzing war er machtlos. Die Gäste ließen sich durch den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich aber nicht schocken und erzielten nur drei Minuten später die erneute Führung. Einen Freistoß von Matthias Ballbach servierte Christan Beck per Kopf Tobias Keilwerth, der zum 1:2 einschoss.
Tobias Keilwerth sorgte in der 47. Minute auch für das erste Highlight in Halbzeit zwei. Einen weiten Abschlag von Andreas Präger schirmte er geschickt gegen zwei Gegenspieler ab und von der Strafraumgrenze aus zirkelte er den Ball überlegt zum 1:3 in den Winkel. Nun erhöhten die Rother den Druck. Nachdem Stefan Kaiser den Anschlusstreffer mit einem verpatzten Lupfer noch verpasste, nutzte René Kerschbaum eine Unachtsamkeit der gesamten TuS-Hintermannschaft, die einen Freistoß von Alexander Herzing unterschätzte, und bugsierte den Ball nach knapp einer Stunde aus kurzer Distanz irgendwie über die Linie. Es wurde in der Folge eine Zitterpartie für den TuS. Die TSG erarbeitete sich gute Chancen, während der TuS seine wenigen Kontergelegenheiten nicht zum erlösenden vierten Treffer nutzen konnte. Die beste Chance hatte Manuel Beck, der alleine vor Patrick Meyer zum Abschluss kam, doch der Schlussmann blieb mit einer guten Fußabwehr Sieger. Richtig eng wurde es eine Viertelstunde vor Schluss, als Helmut Staffendt im Anschluss an einen Eckball von Sebastian Stigler einen Kopfball von Stefan Kaiser gerade noch von der Linie köpfen konnte. Nur sechzig Sekunden später verfehlte Werner Toma das Ziel nur um Zentimeter. Die Rother Niederlage besiegelte schließlich der Fehlschuss des Tages. Kurz vor dem Ende kam Pascal Weidmann nach einer Ecke völlig frei aus fünf Metern Torentfernung zum Schuss, jagte den Ball aber über die Latte.
Damit stand der glückliche, aber aufgrund von Halbzeit eins nicht unverdiente Auswärtssieg für den TuS fest.

TSG 08 Roth: Meyer, Buckreus (ab 68. Lohner), Herzing, Braun, Kerschbaum, Weidmann, Schneider, Sebastian Stigler, Nerreter (ab 53. Toma), Scharrer, Kaiser

TuS Feuchtwangen: Präger, Häffner, Christian Beck, Lux, Winter, Hahn, Buckel, Ballbach, Staffendt (ab 75. Greiner), Keilwerth (ab 90. Wörlein), Thore Beck (ab 57. Manuel Beck)

Schiedsrichter: Karl-Heinz Doneff (DJK Weingarts)

Tore:
0:1 Christian Beck (12. Minute)
1:1 Herzing (34. Minute)
1:2 Keilwerth (37. Minute)
1:3 Keilwerth (47. Minute)
2:3 Kerschbaum (56. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
10.10.2010 TuS Feuchtwangen – TSV Kornburg 2:0

Mit Kampf zum Zittersieg

Es war sicherlich ein Zittersieg, den sich der TuS Feuchtwangen gegen den TSV Kornburg erkämpfte. Dabei profitierte die Heimelf auch von Kornburger Undiszipliniertheiten, aus denen zwei Platzverweise resultierten.

Dem TuS gelang mit dem 1:0 nach nur fünf Minuten ein Auftakt nach Maß. André Ulrich leitete eine Fehlerkette in der Kornburger Hintermannschaft ein, an dessen Ende sich Tobias Keilwerth per Kopfball über TSV-Keeper Tim Seidl hinweg mit der frühen Führung bedankte. Es entwickelte sich ein flottes Spiel ohne viel Mittelfeldgeplänkel. In der 10. Minute bot sich für Gästestürmer Stephan Schwendinger, der schön von Stefan Lausecker per Kopf bedient wurde, die große Chance zum Ausgleich, doch sein Lupfer ging knapp am Tor vorbei. Auch in der Folge gab es in der abwechslungsreichen Partie Chancen auf beiden Seiten. Zunächst schicke Tobias Keilwerth mit einem Traumpass Manuel Beck Richtung 2:0, doch frei vor Torwart Tim Seidl setzte dieser seinen Schuss zu hoch an. Wenig später offenbarte Tim Seidl wieder einmal Unsicherheiten, als er einen Freistoß von Matthias Ballbach nicht festhalten konnte, aber erneut konnte Manuel Beck mit dem Nachschuss nicht für den zweiten Treffer sorgen. Nach einer halben Stunde gab es einen Freistoß durch André Ulrich auf der Gegenseite. Daniel Distler kam an der Ecke des Fünfmeterraums zum Kopfball setzte diesen aber über die Latte. Kurz vor dem Wechsel hätte Manuel Beck für eine beruhigendere Halbzeitführung sorgen können. Nach Musterpass von Ralf Hübsch kam er frei aus sieben Metern zum Abschluss, doch er schien selbst von so vielen Freiheiten überrascht, so dass er den Kopfball nicht Richtung Tor bringen konnte.
Glück hatten die Hausherren gleich nach Wiederanpfiff, als ein Schuss von Stephan Schwendinger am Innenpfosten landete. Der Druck der Gäste wurde nun immer stärker und der TuS wurde regelrecht in seiner eigenen Hälfte eingeschnürt. Entlastung gab es kaum, lediglich Matthias Ballbach prüfte in dieser Phase einmal den erneut nicht ganz sicheren Tim Seidl im Gehäuse der Gäste. Der TuS ließ den Kornburgern zu viel Raum und immer wieder war es Stephan Schwendinger, der zu Chancen kam, doch sein Kopfball nach einer Stunde wurde eine sichere Beute von Andreas Präger. Für den zusätzlichen Druck sorgte nicht zuletzt der eingewechselte Burhan Karasu, der kurz darauf auch an der besten Kornburger Gelegenheit beteiligt war. Einen weiten Diagonalpass von André Ulrich legte Karasu zurück auf Stephan Schwendinger, doch TuS-Keeper Andreas Präger parierte den Schuss aus kurzer Distanz mit einem Klassereflex und verhinderte damit den inzwischen eigentlich fälligen Ausgleich. In der Schlussphase schwächten sich die Gäste dann mit Undiszipliniertheiten zur Freude der Feuchtwanger selbst. Nachdem Daniel Distler (73.) und Stephan Schwendinger (81.) jeweils nach wiederholtem Foulspiel vom guten Schiedsrichter Manfred Keil (TSV Wassertrüdingen) Gelb-Rot sahen (zudem wurde TSV-Trainer Norbert Winkler auf die Tribüne verbannt), ergaben sich für den TuS Räume. In der 84. Minute hatte Steven Bartels nach Zuspiel von Helmut Staffendt bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft die Entscheidung auf dem Fuß, schoss aber frei vor dem Keeper über das Tor. Besser machte es sechzig Sekunden später der beste Spieler auf dem Platz, Tobias Keilwerth, der ein sehenswertes Solo mit dem 2:0 abschloss und damit den zweiten Heimsieg in Folge sicherstellte.

TuS Feuchtwangen: Präger, Häffner, Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Buckel, Lux, Ballbach, Hübsch (ab 46. Staffendt), Keilwerth, (ab 88. Kälberer), Manuel Beck (ab 62. Bartels)

TSV Kornburg: Seidl, Eger, André Ulrich, Distler, Ferdinand Karwath, Lausecker (ab 81. Kraus), Schmidmeier, Ruziski, Jakl (ab 50. Karasu), Exner (ab 50. Probst), Schwendinger

Schiedsrichter: Manfred Keil (TSV Wassertrüdingen)

Tore:
1:0 Keilwerth (5. Minute)
2:0 Keilwerth (85. Minute)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot gegen Distler (73.) und Schweninger (81.) wegen wiederholten Foulspiels
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
03.10.2010 FC Hersbruck - TuS Feuchtwangen 3:1

Zu viele Freiheiten für Theil

Trotz einer 1:0 Führung unterlag Fussball-Bezirksoberligist TUS Feuchtwangen beim FC Hersbruck noch 1:3 und ließ damit wieder einmal drei
wichtige Punkte liegen.

Mit der nötigen Laufarbeit und Aggressivität in den Zweikämpfen verdiente sich Feuchtwangen das 1:0 durch Manuel Beck, der nach einem
Freistoß von Matthias Ballbach den Querpass von Thomas Beck verwertete. Die erste nennenswerte Change der Gastgeber war ein Freistoß
aus 16 Metern, der knapp am Tor vorbeistrich. Nach 25 Minuten mustte Stefan Lassnig das Feld wegen Oberschenkelproblemen verlassen und wurde von Helmut Staffendt ersetzt. Ab diesem Zeitpunkt ließ die Konzentration nach und die unnötigen Abspielfehler häuften sich.

Nach der Halbzeit ließ man den Gastgeber besser ins Spiel kommen und musste in der 52. Minute den 1:1 Ausgleich durch Paul-Marian Manciu hinnehmen, der durch die Schnittstelle der Abwehr von Andreas Schimpfhauser bedient wurde. Nun ließ man dem FCH zu viel Raum im Mittelfeld und nahm die Zweikämpfe nicht mehr an. In der 68. Minute wurde Keilwerth mustergültig von Staffendt durch die Gasse bedient, doch der Schiedsrichter entschied zu Unrecht auf Abseits. In der 79. Minute das 2:1 für Hersbruck durch Theil, der mit einem Heber Andreas Präger überwand und sich selbst wunderte wie frei er im gegnerischen Strafraum den Ball erhalten hatte. Fünf Minuten später war es wieder der Ex-Schwabacher Theil, der mit seinem vierten Treffer gegen den TUS in der laufenden Saison den 3:1-Endstand perfekt machte.

TUS Feuchtwangen: Präger, Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Hässler, Hahn (74. Julian Wörlein), Ballbach, Keilwerth, Manuel Beck (52. Lux), Daniel Buckel, Stefan Lassnig (25. Staffendt)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
25.09.2010 TuS Feuchtwangen – 1. SC Feucht 2:1

Feuchtfröhlich zur Mooswiese

Das Mooswiesenspiel gegen den 1. SC Feucht wurde für den TuS Feuchtwangen ein in jedem Sinne des Wortes feuchtfröhliches Vergnügen. Dank einer kämpferisch überzeugenden Mannschaftsleistung war nach 90 intensiv geführten Minuten der erste Saison-Heimsieg für den TuS in „trockenen Tüchern“.

Im Feuchtwanger Dauerregen zeigten die Gastgeber von Beginn an, dass sie gewillt waren, die beiden schwachen Auftritte zuletzt vergessen zu machen. In der 6. Minute setzte Matthias Ballbach Tobias Keilwerth in Szene, der aber beim Abschluss einen Tick zu lange wartete. Bereits nach elf Minuten durfte der TuS dann aber doch schon jubeln. Nach einem ungestümen Einsatz von SC-Verteidiger Andreas Förster gegen Thore Beck im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Mario Hofmann (VfB 1861 Forchheim) zurecht auf den Punkt. Matthias Ballbach verwandelte den Elfmeter sicher zur frühen Führung. In der 20. Minute erzielte Patrick Berger mit dem ersten Torschuss der Gäste wie aus dem Nichts den Ausgleich. TuS-Keeper Andreas Präger hatte bei seinem Debüt im Feuchtwanger Tor Pech, dass er auf dem regennassen Boden etwas wegrutschte und somit nicht verhindern konnte, dass der Schuss aus 20 Metern den Weg ins Tor fand. Der TuS zeigte sich – auch nach dem verletzungsbedingten Ausfall des bis dahin sehr agilen Thore Beck – nur kurz verunsichert und hätte nach einer guten halben Stunde erneut in Führung gehen können, doch ein Kopfball des eingewechselten Manuel Beck landete nach Flanke von Matthias Ballbach nur an der Latte. Auf der Gegenseite brachte kurz darauf Tomislav Mandic mit einem weiten Zuspiel Niclas Maier in Schussposition, doch anstatt es selbst zu versuchen legte dieser noch einmal quer, womit die Chance verpuffte. Die Schlussphase der ersten Hälfte hatte es noch einmal in sich. Zunächst bewahrte Andreas Präger sein Team mit einer Glanzparade bei einem Schuss von Tomislav Mandic, den er aus dem Torwinkel kratzte, vor dem Rückstand. Unmittelbar vor der Pause zirkelte dann Matthias Ballbach einen Freistoß auf den Kopf von Manuel Beck, von wo aus der Ball zum vielumjubelten 2:1 im Gästetor einschlug.
Vom Wiederanpfiff weg machte der TuS weiter Druck. Ballbach spielte den Ball sofort in den Lauf von Tobias Keilwerth, der an Gästekeeper Marcus Kredel scheiterte. Der anschließende Eckball landete bei Thomas Beck, dessen Kopfball Özcan Gündogan auf der Linie klären konnte und auch Manuel Beck brachte den Nachschuss nicht im Tor unter. Da auch wenig später die bereits erfolgreich in diesem Spiel erprobte Kombination Freistoß Ballbach und Kopfball Manuel Beck nicht für den erlösenden dritten Treffer sorgte, ging für die Feuchtwanger Fans nicht nur aufgrund der Temperaturen das Zittern weiter. Doch nicht zuletzt die Viererkette der Heimelf bot eine starke Vorstellung, so dass sich die nun feldüberlegenen Feuchter kaum gefährliche Aktionen erarbeiten konnten. Ein Weitschuss von Kevin Leidl, der eine sichere Beute von Andreas Präger wurde, und ein Kopfball von Benjam Rühl, den der TuS-Schlussmann im Nachfassen festhalten konnte, war alles was die Feuchter an gefährlichen Aktionen zusammenbrachten. Nach dem Abpfiff des nicht immer überzeugenden Schiedsrichters konnten die Feuchtwanger den ersten Heimsieg seit dem 29. Mai auf der Mooswiese ausgiebig feiern und dabei dem Motto des Tages „feuchtfröhlich“ treu bleiben.

TuS Feuchtwangen: Präger, Häffner, Christian Beck, Thomas Beck, Winter, Buckel, Hahn, Ballbach, Keilwerth, Lassnig (ab 88. Staffendt), Thore Beck (ab 27. Manuel Beck)

1. SC Feucht: Kredel, Reuß, Kühnlein, Förster, Eigl, Deuerling (ab 60. Leidl), Maier, Gündogan (ab 84. Preißer), Rühl, Patrick Berger, Mandic (ab 73. Mohamed)

Schiedsrichter: Mario Hofmann (VfB 1861 Forchheim)

Tore:
1:0 Ballbach (11. Minute; Foulelfmeter)
1:1 Patrick Berger (20. Minute)
2:1 Manuel Beck (45. Minute)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------