27.11.2011 SC Großschwarzenlohe – TuS Feuchtwangen 2:2
Mindestziel erreicht
Der TuS 1861 Feuchtwangen rettete beim Aufsteiger SC Großschwarzenlohe immerhin einen Punkt und darf daher nach einem aus sportlicher Sicht äußerst durchwachsenen Jubiläumsjahr zumindest auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern.
Schon in der 2. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Helmut Staffendt spielte aus der Abwehr heraus einen kapitalen Fehlpass in die Füße von Michael Nierlich, der steckte durch auf Stefano Sergi und dieser hatte keine Mühe, zum 1:0 zu vollenden. Nur sechzig Sekunden später stand auf der anderen Seite nach einer Staffendt-Ecke bei einem Kopfball von Tobias Keilwerth nur die Latte dem Ausgleich im Wege. Anschließend war Großschwarzenlohe klar das bessere Team und hätte die Führung ausbauen müssen. Zunächst kam nach zwölf Minuten wieder Stefano Sergi nach einer Ecke frei zum Kopfball, setzte diesen aber genau auf den TuS-Keeper Sven Berger. Nach einer Viertelstunde zeigte Schiedsrichter Steffen Brütting von der SpVgg Effeltrich auf den Punkt und entschied auf Elfmeter für die Heimelf. Vorausgegangen war erneut ein Fehlpass von Helmut Staffendt auf Michael Nierlich, dieser schickte wiederum Stefano Sergi, der im Zweikampf mit Sven Berger zu Fall kam. Nierlich scheiterte beim Elfmeter aber an Berger, so dass es beim 1:0 blieb. Nur fünf Minuten später kam Michael Nierlich wieder – diesmal aus dem Spiel heraus nach einer Flanke von Marian Meier – am Elfmeterpunkt frei zum Abschluss, schoss den Ball aber genau in die Arme von Berger. Auch Marian Meier versäumte es kurz darauf, die Führung auszubauen, als er einen Kopfball nach einem Eckball knapp am langen Pfosten vorbei setzte, so dass der TuS im Spiel blieb. Allmählich kamen dann die Gäste etwas besser ins Spiel und auch zu Chancen. So musste sich der hoch aufgeschossene SC-Schlussmann Steffen Hefele nach einer knappen halben Stunde bei einem Flachschuss von Stefan Lassnig ganz schön strecken, um den Ausgleich zu verhindern, und wenig später kam ein scharfer Freistoß von Helmut Staffendt durch auf Manuel Beck, der aber auf Höhe des Fünfmeterraums nichts damit anzufangen wusste. Der auffälligste Akteur der Heimelf war Michael Nierlich, der auch in der 37. Minute aus 35 Metern einfach mal abzog und mit seinem strammen Schuss Sven Berger prüfte. Drei Minuten vor der Pause kam der Ball nach einem Freistoß von Helmut Staffendt über mehrere Umwege zu Manuel Beck, der ihn aus dem Gewühl heraus zum 1:1 über die Linie stocherte. Doch die Freude über den Ausgleich währte nur kurz, denn quasi mit dem Halbzeitpfiff stellte Dirk Welter mit einem fragwürdigen Freistoß (Schiedsrichter Brütting wertete einen Schutzreflex von Kälberer als Handspiel) ins Torwarteck die SC-Führung wieder her.
Die Gäste erholten sich in der Pause offenbar gut vom erneuten Rückstand und kamen schon in der 51. Minute zum 2:2. Einen Pass von Tobias Keilwerth schob Stefan Lassnig unter SC-Schlussmann Steffen Hefele, der in dieser Szene nicht gut aussah, hindurch ins Netz. In der Folgezeit hatte der TuS zwar mehr Ballbesitz, ohne allerdings wirklich für Gefahr zu sorgen. Auf der anderen Seite kamen die Gastgeber auch erst in der Schlussphase noch einmal gefährlich vors Feuchtwanger Tor. In der 81. Minute prüfte erneut Michael Nierlich mit einem Kopfball nach einer Ecke Sven Berger, der auf dem Posten war, und eine Minute später war es wiederum Nierlich, der im Strafraum abzog, aber Berger damit nicht vor allzu große Probleme stellte. So blieb es in einem insgesamt mäßigen Spiel beim gerechten Unentschieden.
SC Großschwarzenlohe: Hefele, Engelhardt, Freller, Welter, Lechner, Klos (ab 58. Kohout), Wolf (ab 46. Vitale), Ponath, Nierlich, Meier (ab 58. Wieser), Sergi
TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux (ab 86. Sascha Zein), Christian Beck, Kälberer, Florian Lux, Buckel, Winter, Keilwerth, Staffendt, Manuel Beck (ab 75. Kara), Lassnig
Schiedsrichter: Steffen Brütting (SpVgg Effeltrich)
Tore:
1:0 Sergi (2. Minute)
1:1 Manuel Beck (42. Minute)
2:1 Welter (45. Minute)
2:2 Lassnig (51. Minute)
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19.11.2011 TuS Feuchtwangen – SV 1873 Nürnberg Süd 0:3
Unter Wert geschlagen
Trotz einer engagierten Vorstellung stand der TuS Feuchtwangen am Ende gegen den Meisterschaftsfavoriten SV 1873 Nürnberg Süd mit leeren Händen da.
Die kombinationssicheren Gäste ließen von Beginn an Ball und Gegner laufen, ohne allerdings das Gehäuse des TuS allzu oft in Gefahr zu bringen. Die erste richtige Gelegenheit für die Nürnberger vergab in der zwölften Minute Ferdinand Ehrl, der den Ball von Höhe des Elfmeterpunkts freistehend knapp am langen Eck vorbeisetzte. Ansonsten stand der TuS gut, ließ wenig zu und kam seinerseits mehr und mehr zu Chancen. Mitte der ersten Halbzeit verfehlte Tobias Keilwerth nach einem Konter mit seinem Flachschuss das Tor nur knapp und kurz darauf konnte SV-Keeper Martin Tschinkel einen Schuss von Florian Lux nicht festhalten, doch Sascha Zein kam einen Schritt zu spät, um diese Unsicherheit mit dem 1:0 zu bestrafen. So waren es schließlich doch die Süder, die nach einer halben Stunde die Führung erzielten. Necati Güler setzte Ferdinand Ehrl in Szene und der zog vom Strafraumeck ab, von wo aus der Ball mit Hilfe des Innenpfostens den Weg ins Netz fand. Die Chance zum Ausgleich eröffnete sich sieben Minuten später nach einer guten Balleroberung durch Sascha Zein TuS-Stürmer Stefan Lassnig, der es nach einem sehenswerten Solo über den halben Platz aber an der Genauigkeit beim Abschluss mangeln ließ.
Zehn Minuten nach dem Wechsel eröffnete sich dann die nächste Großchance für Stefan Lassnig. Einen Abschlag von Sven Berger verlängerte Manuel Beck per Kopf in den Lauf von Lassnig, der alleine auf den Gästeschlussmann zulief, aber den Ball nicht an Martin Tschinkel vorbeibrachte. Den Feuchtwangern war weiterhin das Bemühen um den Ausgleich deutlich anzumerken und sie konnten das Spiel gegen die Nürnberger ausgeglichen gestalten, ohne sich aber in der Folge die ganz großen Gelegenheiten zum 1:1 herauszuspielen. Gegen Ende der Partie musste der TuS dann mehr riskieren und die entstehenden Räume nutzten die Gäste abgebrüht zur Entscheidung. In der 77. Minute schloss Ferdinand Ehrl einen Konter nach einer Flanke von Necati Güler per Kopf zum 0:2 ab und nur drei Minuten später war es Burak Babur, der nach gutem Direktspiel über Edisan Berisha und Necati Güler den 0:3-Endstand markierte.
Auch wenn Süd ohne Frage das spielerisch bessere Team stellte, so wäre für den TuS bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus ein Punkt möglich gewesen.
TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Sascha Zein, Buckel, Winter, Keilwerth, Manuel Beck (ab 71. Kara), Lassnig
SV 1873 Nürnberg Süd: Tschinkel, Sekita, Amtmann, Scharf, Möller, Atakora, Berisha (ab 80. Schabo), Bir, Güler, Ehrl, Babur
Schiedsrichterin: Nina Zitzmann (ASV Möhrendorf)
Tore:
0:1 Ehrl (30. Minute)
0:2 Ehrl (77. Minute)
0:3 Babur (80. Minute)
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13.11.2011 ESV Ansbach-Eyb – TuS Feuchtwangen 4:2
Ohne Abwehr
Durch eine desolate Leistung in der Defensive lud der TuS die Gastgeber geradezu zum Toreschießen ein und machte es den Ansbachern um ihren Torjäger Philip Weingärtner leicht, die Punkte in der Bezirkshauptstadt zu behalten.
Bereits nach 21 Minuten lagen die Eyber mit 3:0 in Front und das, obwohl der TuS in der Anfangsphase gefühlte 75 Prozent Ballbesitz hatte. Nach einem kapitalen Fehlpass von Helmut Staffendt schickte Carl Collins Philip Weingärtner in der sechsten Minute auf Reisen, der umkurvte Torhüter Andreas Präger, doch Florian Lux konnte im letzten Moment den Ball vor der Linie noch zur Ecke klären. Damit war das 1:0 aber nur aufgeschoben, denn nach der Ecke von Andreas Oppel kam in der Mitte Carl Collins sträflich frei zum Kopfball und wuchtete diesen zur Führung in die Maschen. Die Ansbacher mussten keine spielerischen Mittel einsetzen, um zum Erfolg zu kommen, es reichte die ganz einfache Masche. So auch zwei Minuten nach dem 1:0, als Carl Collins einen weiten Ball auf Philip Weingärtner schlug, die TuS-Abwehrspieler nur Ball und Gegenspieler hinterherhechelten und Weingärtner allein vor Andreas Präger sicher zum 2:0 vollendete. Die Feuchtwanger bemühten sich um den Anschlusstreffer, doch Tobias Keilwerth zielte nach einem Doppelpass mit Patrick Clausen zu hoch und einen Schuss von Helmut Staffendt konnte Jörg Burkhardt noch von der Linie kratzen. Die Gastgeber zeigten dann in der 21. Minute wieder, wie man effektiv spielt. Philip Weingärtner durfte den Ball in aller Ruhe auf Höhe des Strafraums annehmen und dann reichte eine Körpertäuschung, um alle Feuchtwanger, die um ihn herum standen, zu düpieren, wieder frei vor Präger zu stehen und erneut ungehindert einzuschieben. Es hätte für den TuS in der 35. Minute sogar noch schlimmer kommen können. Das altbekannte Muster „weiter Ball von Collins auf Weingärtner“ hätte auch hier um ein Haar zum Erfolg geführt, doch diesmal traf der Eyber Torjäger den Ball beim Abschluss nicht richtig. Eine Ergebniskosmetik vor der Pause aus TuS-Sicht verpasste Daniel Buckel mit einem Schuss, der nur knapp am Pfosten vorbeistrich.
Es war noch keine Minute in Durchgang zwei gespielt, als Tobias Keilwerth im Strafraum von Andreas Oppel zu Fall gebracht wurde und der gute junge Schiedsrichter Marko Petrovic vom SV 1873 Nürnberg Süd auf den Punkt zeigte. Ein frühes Tor hätte der Türöffner für eine Aufholjagd sein können, doch Manuel Beck setzte den Ball an die Latte. Nach einer knappen Stunde kam der TuS dann aber doch auf 1:3 heran. Nachdem Steven Bartels’ Schüsse zweimal noch in höchster Not von den Eybern geklärt werden konnten, sprang der Ball zu Stefan Lassnig, der ihn im Kasten unterbrachte. Die aufkeimende Hoffnung erstickte der TuS aber kurz darauf wieder selbst im Keim. Sascha Zein und Andreas Präger konnten sich nicht einigen, wer zum Ball geht und so sagte Weingärtner danke und spitzelte den Ball kurzerhand zum 4:1 ins Tor. Die Gäste versuchten zwar immerhin weiter, das Ergebnis zu verbessern, doch letztlich gelang nur noch das 4:2 in der 83. Minute. Es ist nur ein schwacher Trost, dass der Seitfallzieher von Manuel Beck in den Winkel des Ansbacher Gehäuses der schönste Treffer des Nachmittags war.
Die Niederlage bedeutet nach zuletzt sechs Punkten aus zwei Spielen einen herben Rückschlag. Zwar war die kämpferische Einstellung in Halbzeit zwei in Ordnung, wer aber derartige Einladungen in der Defensive am laufenden Band ausspricht, der kann den Platz nicht als Sieger verlassen.
ESV Ansbach-Eyb: Scherbel, Westermeir, Burkhardt, Ruttmann, Kraft, Kapp, Rupp, Oppel, Collins (ab 82. Forikov), Hasselmeier (ab 65. Sopel), Weingärtner
TuS Feuchtwangen: Präger, Winter, Christian Beck, Florian Lux, Kälberer, Clausen (ab 46. Sascha Zein), Buckel, Staffendt (ab 46. Manuel Beck), Keilwerth (ab 83. Mader), Bartels, Lassnig
Schiedsrichter: Marko Petrovic (SV 1873 Nürnberg Süd)
Tore:
1:0 Collins (6. Minute)
2:0 Weingärtner (8. Minute)
3:0 Weingärtner (21. Minute)
3:1 Lassnig (58. Minute)
4:1 Weingärtner (62. Minute)
4:2 Manuel Beck (83. Minute)
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06.11.2011 SV Ornbau – TuS Feuchtwangen 1:2
Sieg erkämpft
In einer hart umkämpften Partie behielt der TuS am Ende verdient mit 2:1 die Oberhand und konnte drei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.
Nachdem zunächst die Gastgeber loslegten wie die Feuerwehr, bekam der TuS nach etwa zehn Minuten das Spiel allmählich in den Griff und hätte nach einem Eckball von Steven Bartels durch Helmut Staffendt in Führung gehen können, doch brachte Staffendt den Ball nicht im Tor unter. Besser machte er es dann in der 25. Minute, als er einen Eckball direkt zum 0:1 verwandelte. Die Feuchtwanger waren nun klar die Ton angebende Mannschaft und besonders Steven Bartels hätte in der Folgezeit die Führung ausbauen können. Zunächst scheiterte er nach einer halben Stunde mit einem satten Schuss ins kurze Eck an SV-Keeper Patrick Hilgarth, nur sechzig Sekunden später kam er im Strafraum frei zum Anschluss, schlenzte den Ball aber über den Kasten und kurz darauf war erneut Hilgarth bei einem abgefälschten Freistoß von Steven Bartels auf dem Posten. In der 36. Minute verhinderte Christian Beck den Ausgleich. Eine weite Flanke, die die TuS-Hintermannschaft offenbar schon im Aus wähnte, brachte Simon Nachtrab per Kopf in die Mitte, wo Christian Beck vor dem einschussbereiten David Lederer seine Fußspitze entscheidend an den Ball brachte. Ganz schnell ging es dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Helmut Staffendt setzte Daniel Buckel in Szene und der leitete den Ball sofort in den Lauf von Steven Bartels weiter, der abgebrüht zum 0:2 einschoss.
Auch nach dem Wechsel bestimmte zunächst weiter der TuS das Geschehen und war auf das dritte Tor aus, doch Stefan Lassnig verfehlte das Gehäuse der Gastgeber knapp, Helmut Staffendt traf bei seinem Versuch nur die Latte und Steven Bartels scheiterte mit seinem Kopfball abermals an Patrick Hilgarth. Erst nach einer Stunde wurde Ornbau dann wieder einmal gefährlich. Nach einer Flanke von Sebastian Neuner kam Tim Neuner völlig frei zum Kopfball, setzte diesen aber genau in die Arme von Andreas Präger. Vier Minuten später wurde dann eine Flanke von Jörg Nachtrab von der TuS-Abwehr zu kurz geklärt und Simon Nachtrab erzielte den 1:2-Anschlusstreffer. In einer hitzigen Partie hatte die Heimelf in der Schlussminute die letzte Chance zum Ausgleich, als ein Kopfball von Andreas Engelhardt nach einem Freistoß von Sven Reinhardt nur knapp am Pfosten vorbeistrich.
SV Ornbau: Hilgarth, Hanneder, Rudel, Jörg Nachtrab, Ludwig (ab 54. Tim Neuner), Max Nachtrab (ab 46. Engelhardt), Heckel (ab 33. Simon Nachtrab), Reinhardt, Sand, Sebastian Neuner, David Lederer
TuS Feuchtwangen: Präger, Winter, Christian Beck, Florian Lux, Kälberer, Clausen, Buckel, Staffendt (ab 80. Sascha Zein), Keilwerth (ab 90. Mader), Bartels (ab 70. Manuel Beck), Lassnig
Schiedsrichter: Martin Moertel (DJK-TSV 1946 Pinzberg)
Tore:
0:1 Staffendt (25. Minute)
0:2 Bartels (45. Minute)
1:2 Simon Nachtrab (64. Minute)
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29.10.2011 TuS Feuchtwangen – TSV 2000 Rothenburg 4:1
Drei ganz wichtige Punkte im Krisengipfel
Zum Abschluss einer Woche voller Krisengipfel empfing der TuS Feuchtwangen den TSV 2000 Rothenburg. Während dem TuS nach vier Niederlagen in Folge ein immens wichtiger Sieg gelang, steuern die Tauberstädter weiter mit großen Schritten auf die Kreisliga zu.
Bei spätsommerlichen Temperaturen sahen die wenigen Zuschauer erwartungsgemäß zwei verunsicherte Mannschaften, denen in der Anfangsphase kaum etwas gelingen wollte. Nach einer Viertelstunde erzielte der TSV 2000 mit der ersten Torchance der Partie das 0:1. Ein weiter Pass von Florian Amann reichte, um die TuS-Abwehr auszuhebeln und Maximilian Haag wurde es nicht schwer gemacht, für die Gästeführung zu sorgen. Wenig später kam auch die Heimelf zu ihrer ersten Gelegenheit. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam Patrick Clausen im Strafraum zum Abschluss, doch „TSV-Torwart-Oldie“ Ronnie Osthus war auf dem Posten. Kurz darauf wurde Steven Bartels im Sechzehnmeterraum gut von Daniel Buckel in Szene gesetzt, aber sein Pass in die Mitte fand keinen Abnehmer. In der 21. Minute fiel dann doch der Ausgleich. Daniel Buckel öffnete mit einem klugen Ball auf die rechte Seite das Spiel und der Pass von Florian Winter fand in der Mitte Steven Bartels, der unbedrängt zum 1:1 einschoss. In der Folgezeit passierte auf beiden Seiten wenig, am Gefährlichsten war noch ein Fernschuss von Johannes Kern, der aber letztlich auch deutlich über das TuS-Gehäuse ging. In der 34. Minute sprachen die Rothenburger dann eine Einladung an die Gastgeber aus, die diese dankend annahmen. Der TSV verlor im Spielaufbau leichtfertig den Ball und mit schnellem Direktspiel bedienten Tobias Keilwerth und Stefan Lassnig Steven Bartels, der frei vor Ronnie Osthus keine Mühe hatte, für den 2:1-Halbzeitstand zu sorgen.
Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Insgesamt gab es wenig durchdachte Aktionen auf beiden Seiten. Die Gäste waren zwar bemüht, hatten auch mehr Ballbesitz, blieben aber erschreckend harmlos. Die Feuchtwanger kamen ihrerseits in den ganzen 45 Minuten nach dem Wechsel nur zu zwei Torabschlüssen. Diese beiden Torschüsse reichten aber, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. So erzielte zunächst Stefan Lassnig nach Zuspiel von Helmut Staffendt in der 73. Minute das 3:1 und nur sechzig Sekunden später markierte Tobias Keilwerth nach Zuckerpass von Patrick Clausen den 4:1-Endstand. Mit diesem kurzen Zwischensprint des TuS war die Partie entschieden und die Schlussviertelstunde ging wieder ereignislos über die Bühne.
TuS Feuchtwangen: Berger, Winter, Christian Beck, Florian Lux, Kälberer, Clausen (ab 77. Mader), Buckel, Staffendt, Keilwerth (ab 82. Sascha Zein), Bartels (ab 75. Manuel Beck), Lassnig
TSV 2000 Rothenburg: Osthus, Ganske (ab 51. Djeddi), Amann, Krauß, Jüttner, Kallert, Jursa, Kern (ab 77. Krüger), Herz (ab 70. Lederer), Haag, Pfeuffer
Schiedsrichter: Markus Benz (DJK Untermässing)
Tore:
0:1 Haag (14. Minute)
1:1 Bartels (21. Minute)
2:1 Bartels (34. Minute)
3:1 Lassnig (73. Minute)
4:1 Keilwerth (74. Minute)
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22.10.2011 TuS Feuchtwangen – TSV Winkelhaid 2:5
Tiefpunkt
Der TuS Feuchtwangen blieb den Beweis seiner Bezirksligatauglichkeit schuldig und lud einen schwachen TSV Winkelhaid zu drei Punkten ein.
Die erste Einladung sprach die Feuchtwanger Hintermannschaft bereits in der zehnten Minute aus. TSV-Torjäger Sven Bauer ließ zwei Abwehrspieler mit einer einfachen Körpertäuschung stehen und kam frei vor TuS-Torwart Sven Berger zum Schuss, beließ es aber vorerst noch bei einer Rückgabe. Kurz darauf wurden auch die Hausherren einmal gefährlich. Zunächst senkte sich ein Verlegenheitsschuss von Tobias Keilwerth Richtung Torwinkel, so dass Patrick Hinze im Tor der Winkelhaider eingreifen musste. Nach der folgenden Ecke passte Patrick Clausen scharf in die Mitte und eine Direktabnahme von Christian Beck wurde von einem Gästeverteidiger um Zentimeter neben das Tor abgefälscht. Alles in allem sahen die wenigen Zuschauer eine ereignisarme erste halbe Stunde auf überschaubarem Niveau. Einen schönen Spielzug über Daniel Buckel und Thomas Kälberer vollendete Florian Winter in der 36. Minute per Kopf zur 1:0-Führung. Diese Kombination hätte als Musterbeispiel dienen können, wie die wacklige Gästeabwehr öfter auszuhebeln gewesen wäre. Der TuS war nun zwar etwas aktiver, wirklich überzeugend war das alles aber nicht. Dennoch eröffnete sich kurz vor dem Wechsel sogar noch die Chance zum 2:0, doch Stefan Lassnig verpasste einen Freistoß von Steven Bartels auf Höhe des Elfmeterpunkts knapp.
Nach der Pause waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, als sich Sven Bauer wieder aller Freiheiten erfreute. Diesmal ließ er sich die Chance nicht entgehen, suchte sich die Ecke aus und schoss zum 1:1 ein. Etwas überraschend fiel nach einer Stunde die erneute Führung für die Heimelf. Einen Freistoß von Florian Winter brachte TSV-Schlussmann Patrick Hinze nicht unter Kontrolle und Patrick Clausen staubte zum 2:1 ab. Anstatt nun mit breiter Brust und einem durch die erneute Führung gestiegenen Selbstvertrauen weiterzuspielen, stellte der TuS seine Bemühungen ein und ergab sich fast ohne Gegenwehr in sein Schicksal. Erster Nutznießer der Feuchtwanger Passivität war Christoph Hormess, der nur drei Minuten nach dem 2:1 den Ausgleich erzielte, nachdem ein langer Ball in den TuS-Strafraum geschlagen wurde, der über Umwegen bei Hormess landete, der ihn dann nur noch ins leere Tor schieben musste. Es entwickelte sich ein wahres Fehlpassfestival auf beiden Seiten. Dass Sven Bauer seit Jahren der beste Winkelhaider ist, hätte sich auch bis nach Feuchtwangen herumgesprochen haben müssen, doch so durfte er eine Viertelstunde vor dem Ende wieder unbehelligt für Sebastian Bloß auflegen, der aus 20 Metern flach zum 2:3 einschoss. Auf ein Aufbäumen des TuS wartete man vergeblich. Im Gegenteil, es kam noch schlimmer. In der 90. Minute zeigten die Winkelhaider, wie man kontert, der eingewechselte Lukas Riede legte quer auf Sven Bauer und der hatte keine Mühe, das 2:4 zu erzielen. In der Nachspielzeit gelang schließend Phillip Winter mit einem abgefälschten Schuss sogar noch das 2:5.
Beim TuS muss man sich schleunigst etwas einfallen lassen, denn ein viel schwächerer Gegner als es der TSV Winkelhaid an diesem Tag war, wird in dieser Saison wohl nicht mehr seine Visitenkarte im Heinz-Seidel-Stadion abgeben...
TuS Feuchtwangen: Berger, Florian Winter (ab 83. Manuel Beck), Christian Beck, Zein, Kälberer, Clausen (ab 67. Staffendt), Buckel, Florian Lux, Keilwerth (ab 80. Kara), Bartels, Lassnig
TSV Winkelhaid: Hinze, Abraham, Andreas Bauer (ab 88. Lasser), Bloß, Goss, Hormess, Luccini, Weghorn, Sippl (ab 83. Riede), Phillip Winter, Sven Bauer
Schiedsrichter: Christopher Krauss (1. SC Feucht)
Tore:
1:0 Florian Winter (36. Minute)
1:1 Sven Bauer (50. Minute)
2:1 Clausen (59. Minute)
2:2 Hormess (62. Minute)
2:3 Bloß (76. Minute)
2:4 Sven Bauer (90. Minute)
2:5 Phillip Winter (90+2. Minute)
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16.10.2011 TSG Solnhofen – TuS Feuchtwangen 3:1
Nach Gegentreffer von der Rolle
In Solnhofen stand Wiedergutmachung auf dem Programm, was in den ersten 20 Minuten auch deutlich zu erkennen war und die 0:1-Führung brachte. Durch den Ausgleichstreffer ging das Konzept und das Selbstvertrauen verloren, so dass es am Ende eine erneute bittere Niederlage setzte.
Beim Tabellennachbarn in Solnhofen begann der TuS Feuchtwangen engagiert und wollte den Gegner mit spielerischen Mitteln schlagen. Bereits nach fünf Minuten hatte Manuel Beck die erste Chance. Kurz darauf verfehlte sein Schuss aus spitzem Winkel erneut knapp das Ziel. In der Folge legte Tobias Keilwerth im Strafraum den Ball auf Steven Bartels, der ihn ebenfalls nicht im Tor der Gastgeber unterbringen konnte. Den fälligen Führungstreffer erzielte Tobias Keilwerth in der 19. Spielminute. Daniel Buckel setzte ihn durch einen Pass in die Gasse in Szene und Keilwerth schloss aus spitzem Winkel erfolgreich ab. Bereits im nächsten Spielzug hätte Stefan Gangl per Kopf für den Ausgleich für die TSG sorgen können. Diesen konnten die Solnhofener dann in der 22. Minute erzielen, als sie einen Fehlpass im Aufbauspiel des TuS nutzten, um Atila Onbasi freizuspielen, der unhaltbar zum 1:1-Ausgleich einschob. Durch dieses Gegentor wurde der TuS Feuchtwangen derart verunsichert, dass kein vernünftiger Spielaufbau mehr zu Stande kam und die Gastgeber immer wieder durch ihr „Kick and Rush“-Spiel gefährlich wurden. Die Führung der TSG fiel in der 28. Minute per Foulelfmeter. Eine verunglückte Kopfballrückgabe fiel direkt vor die Füße des TSG-Stürmers und TuS-Keeper Andreas Präger konnte ihn nur noch mit einem Foul bremsen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fabian Eberle sicher zur 2:1-Führung für die TSG Solnhofen. Vor der Halbzeitpause hatten Patrick Clausen und Florian Lux noch Möglichkeiten zum Ausgleich, sie blieben aber im Abschluss erfolglos.
Gespannt erwarteten die neun mitgereisten TuS-Fans die Wende im zweiten Durchgang, doch die Partie verflachte zusehends. Die Gastgeber machten durch das robuste, körperbetonte Zweikampfverhalten das hektische Aufbauspiel des TuS weitestgehend zunichte und hatten selbst immer wieder Möglichkeiten, durch ihre langen Bälle die Führung auszubauen. Bereits in der 52. Spielminute erhöhte Arbulen Kololli auf 3:1, nachdem ein Eckball im Strafraum nicht entscheidend geklärt werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt waren TuS-Chancen Mangelware und es waren die Gastgeber, die durch Jens Bierlein und Stefan Gangl die Treffer vier und fünf hätten erzielen können. TSG-Keeper Rico Langhof musste lediglich einen gefährlichen Freistoß von Steven Bartels parieren, sonst blieb er ungeprüft. Am Ende der Nachspielzeit verhinderte Andreas Präger noch eine höhere Niederlage seiner Mannschaft.
Auf die Leistung der ersten 20 Minuten kann aufgebaut werden. Zwingend erforderlich ist es jedoch, Gegentreffer wegzustecken und nicht in den Stand-By-Modus zu verfallen, um dem Gegner das Feld zu überlassen.
TSG Solnhofen: Langhof, Huzel (ab 75. Löschke), G. Gangl, Kololli (ab 70. Meister), Schmidt, T. Eberle, Bierlein, Onbasi (ab 65. Werner), Alexander, S. Gangl, F. Eberle
TuS Feuchtwangen: Präger, Christian Beck, Zein, Sebastian Lux (ab 49. Winter), Kälberer (ab 75. Kara), Florian Lux, Keilwerth, Buckel, Manuel Beck, Clausen (ab 57. Staffendt), Bartels
Schiedsrichter: Karl-Heinz Kratz (SC Hertha Aisch)
Tore:
0:1 Keilwerth (19. Minute)
1:1 Onbasi (22. Minute)
2:1 Fabian Eberle (28. Minute)
3:1 Kololli (52. Minute)
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08.10.2011 TuS Feuchtwangen – SC Aufkirchen 1:3
Kalte Dusche nach desolater zweiter Hälfte
Eine kalte Dusche verpasste nicht nur das regnerische Herbstwetter den Spielern und Fans in Feuchtwangen, sondern auch der SC Aufkirchen dem gastgebenden TuS.
Während die Hesselberger nach dem ersten Auswärtssieg seit dem 20. August vorsichtig nach oben schielen dürfen, müssen die Feuchtwanger in dieser Verfassung den Blick momentan eher nach unten richten.
Aufkirchen erwischte einen Auftakt nach Maß und ging bereits in der zwölften Minute in Führung. Nach einem Ballverlust des TuS in der Vorwärtsbewegung kam das Leder an der Strafraumgrenze zu SC-Torjäger Jochen Egner, der aus der Drehung heraus mit seinem elften Saisontreffer das 0:1 erzielte. Anschließend kämpfte sich die Heimelf ins Spiel und hatte Gelegenheiten zum Ausgleich. Zunächst verzog Stefan Lassnig nach Vorarbeit von Sebastian Lux, der kurz darauf über die rechte Seite gut die nächste Chance für Manuel Beck vorbereitete, der aber am Fünfmeterraum von Martin Rögelein im letzten Moment noch entscheidend gestört werden konnte. In der 24. Minute fiel dann doch das Tor für den TuS. Stefan Lassnig kam nach einer Ecke von Florian Lux zum Schuss, den SC-Schlussmann Tim Friedrich nur abklatschen konnte, und Patrick Clausen staubte zum 1:1 ab. Nun hatte der TuS seine beste Phase, machte weiter Druck und war dem 2:1 nahe. Zunächst lenkte der Aufkirchener Keeper einen Schuss von Stefan Lassnig gerade noch über die Latte, dann setzte Patrick Clausen einen Kopfball aus kurzer Distanz über das Tor. Erneut Clausen zielte nach einem Zuspiel von Florian Lux aus der Drehung in der 35. Minute nur knapp am Kasten vorbei. Nachdem Christoph Egner sechzig Sekunden später per Lupfer von Sven Schöllhammer in Szene gesetzt wurde, aber nicht an TuS-Torwart Andreas Präger vorbeikam, unterbrach ein Hagelschauer die Partie für fünf Minuten. Wiederum Christoph Egner war es, der sein Team dann nach der Unterbrechung noch vor der Pause in Führung hätte bringen müssen, doch aus kurzer Distanz jagte er den Ball über das Tor, wobei er noch von seinem eigenen Mitspieler Sebastian Beck irritiert wurde.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Chance für den TuS durch Tobias Keilwerth, der nach einem Doppelpass mit Daniel Buckel einen Schritt langsamer als Tim Friedrich war, danach waren aber fast nur noch die Gäste im Vorwärtsgang. Nachdem ein Schuss von Christoph Egner die Latte streifte und Matthias Schöllhammer knapp das Ziel verfehlte, verhinderte der starke Andreas Präger mit einer Glanzparade gegen Jochen Egner das längst fällige 1:2. Das Spiel des TuS wirkte statisch und so hatten die Gastgeber den spielfreudigen Gästen außer einem Schuss von Manuel Beck nach Zuspiel von Stefan Lassnig, der über das Gehäuse strich, nur wenig entgegenzusetzen. In der 69. Minute durfte Matthias Schöllhammer, der sich nicht nur in dieser Szene eines Feuchtwanger Nichtangriffspaktes gegen ihn erfreute, nach einem Solo aus gut 20 Metern abziehen und erzielte die verdiente Gästeführung. Nur zwei Minuten später hatte Steffen Schöllhammer nach Pass von Jochen Egner gegen eine nicht mehr vorhandene TuS-Abwehr keine Mühe, den Treffer zum 1:3-Endstand nachzulegen. Die letzte Chance noch einmal ins Spiel zurückzukehren eröffnete sich dem TuS in der 74. Minute, als Stefan Lassnig nach einem Pass von Daniel Buckel frei zum Abschluss kam, der aber mehr einer Rückgabe glich. Auf der anderen Seite hätte Sebastian Beck per Fernschuss um ein Haar sogar noch das 1:4 erzielt. Der Sieg der Gäste ging aufgrund einer desolaten zweiten Hälfte des TuS absolut in Ordnung.
TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Zein, Christian Beck, Kälberer (ab 74. Kara), Buckel, Clausen (ab 65. Nagengast), Florian Lux, Keilwerth, Manuel Beck, Lassnig
SC Aufkirchen: Friedrich, Schmidt, Peter Lechler, Christoph Egner (ab 86. Launer), Beck, Rögelein, Matthias Schöllhammer (ab 88. Schulz), Sven Schöllhammer (ab 65. Steffen Schöllhammer), Jochen Egner, Patrick Lechler, Kunder
Schiedsrichter: Frank Iftner (TSV Lonnerstadt)
Tore:
0:1 Jochen Egner (12. Minute)
1:1 Clausen (24. Minute)
1:2 Matthias Schöllhammer (69. Minute)
1:3 Steffen Schöllhammer (71. Minute)
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02.10.2011 1. FV Uffenheim – TuS Feuchtwangen 1:0
Goldenes Tor entscheidet Partie
Etwas glücklich, aber nicht unverdient konnte Uffenheim die drei Punkte zu Hause behalten, auch wenn der TuS durchaus einen Punkt nach Feuchtwangen hätte entführen können. Insgesamt war es eine gute Bezirksligapartie mit vielen vergebenen Torchancen auf beiden Seiten.
Der TuS zeigte zwar die reifere Spielanlage, aber die Gastgeber wussten mit Kampfgeist und starkem Willen dagegen zu halten und kamen auch zu den ersten Chancen in dieser Partie. Bereits nach zwei Minuten hatte Ronny Bößendorfer die Führung auf dem Fuß, konnte aber ebenso wenig für das 1:0 sorgen wie sechzig Sekunden später Christian Göttfert. Vor allem der schnelle und technisch starke Sven Fleischer, der immer wieder gekonnt seine Mitspieler in Schussposition brachte, stellte den TuS vor Probleme. Die Gäste nahmen aber auch von Beginn an den Kampf an und waren spürbar auf einen Auswärtsdreier aus. Der TuS war zunächst besonders durch Konter gefährlich und so musste der FV-Keeper in der neunten Minute schon sein ganzes Können aufbieten, um gegen Manuel Beck einen Rückstand für seine Farben zu verhindern. Bereits in der 20. Minute fiel das letztlich spielentscheidende Tor. Wieder einmal der überragende Sven Fleischer setzte mit einem mustergültigen Pass Christian Göttfert in Szene und der ließ TuS-Torwart Sven Berger keine Chance. Die Feuchtwanger zeigten sich vom Rückstand keineswegs geschockt und verstärkten nun ihre Offensivbemühungen. Wäre nicht Alexander Drumm im Uffenheimer Gehäuse in hervorragender Form gewesen, so wäre der Ausgleich noch vor dem Wechsel fällig gewesen. Einen scharfe Flanke von Helmut Staffendt von der linken Seite bekam Manuel Beck fünf Meter vor dem Tor vor die Füße, aber der Uffenheimer Torhüter reagierte reaktionsschnell und konnte die Situation bereinigen. Auch Daniel Buckel hätte Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen können, als er aus aussichtsreicher Position über das Tor schoss. Kurz vor der Halbzeit fasste Tobias Keilwerth einen Flankenball von Helmut Staffendt volley ab, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. So ging es hin und her. Die Uffenheimer lebten vor allem von ihren überragenden Spielern Sven Fleischer und Christian Göttfert, während Torjäger Ronny Bößendörfer gegen die TuS-Innenverteidiger Christian Beck und Sascha Zein fast keinen Stich machte. Und wenn Alexander Drumm wie in der 40. Minute dann einmal überwunden wurde, so war da noch sein Bruder Christian, der auf der Linie rettete und den durchaus verdienten Ausgleich verhinderte.
Der TuS drängte nach dem Wechsel weiter auf den Ausgleich. Nur zwei Minuten nach der Pause steuerte der eingewechselte Steven Bartels allein auf das Uffenheimer Tor zu, aber auch er konnte Alexander Drumm nicht überwinden. Im weiteren Verlauf der Partie merkte man den Feuchtwangern an, dass sie die Wende erzwingen wollten und Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Uffenheimer, das aber an diesem Tag wie vernagelt schien. Trotz einer guten Mannschaftsleistung hatte man das Gefühl, dass der TuS noch zwei Stunden hätte spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Zwanzig Minuten vor Schluss zappelte der Ball dann zwar im Netz, doch Schiedsrichter Oliver Jüllig vom TV Hilpoltstein verweigerte dem Treffer wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung. Der TuS versuchte es bis zum Ende, aber der Ausgleich wollte gegen kämpferisch überzeugende Uffenheimer einfach nicht mehr gelingen. Dennoch wird mit so einer Einstellung auch das Glück im Abschluss mit Sicherheit bald wieder zurückkehren, hoffentlich schon im nächsten Spiel gegen Aufkirchen.
1. FV Uffenheim: Alexander Drumm, Christian Drumm (ab 70. Zeller), Martin Göttfert (ab 85. Lenhardt), Heß, Dornberger, Geißbarth, Karabulut, Jürgen Göttfert, Ronny Bößendörfer, Christian Göttfert, Fleischer
TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux (ab 80. Clausen), Sascha Zein, Christian Beck, Winter, Buckel, Florian Lux, Keilwerth, Staffendt (ab 78. Wörlein), Manuel Beck (ab 46. Bartels), Lassnig
Schiedsrichter: Oliver Jüllig (TV Hilpoltstein)
Tor:
1:0 Christian Göttfert (20. Minute)
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24.09.2011 TuS Feuchtwangen – FSV Bad Windsheim 3:0
Pflichtsieg zur Mooswiese
Ohne wirklich zu überzeugen, kam der TuS Feuchtwangen zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen einen schwachen FSV Bad Windsheim und holte damit nach zuletzt nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Spielen wieder einmal drei Punkte.
Dem TuS war von Beginn an anzumerken, dass er bemüht war, die Negativserie zu beenden. Bereits in der zwölften Minute ging die Heimelf unter gütiger Mithilfe der Gäste in Führung. Helmut Staffendt hob einen Freistoß in den Strafraum, die Bad Windsheimer behinderten sich gegenseitig und brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass er letztlich vor den Füßen von Tobias Keilwerth landete, der zum 1:0 einschoss. Mitte der ersten Halbzeit hatten die Feuchtwanger Pech. Stefan Lassnig erkämpfte sich mit einem guten Einsatz gegen FSV-Kapitän Stefan Blank den Ball, legte zurück auf Helmut Staffendt und der zog aus 20 Metern sofort ab, doch sein strammer Schuss landete nur am Innenpfosten. In der 27. Minute fiel dann aber doch das 2:0. Ein Pass von Stefan Lassnig kam zum völlig ungedeckten Manuel Beck, der keine Mühe hatte zu vollstrecken. Der TuS war bis dahin die klar überlegene Mannschaft gegen eine harmlose Gästeelf. Erst nach einer halben Stunde gab auch der FSV einmal ein offensives Lebenszeichen von sich, als es Sebastian Rödel mehr aus Verzweiflung aus 30 Metern einfach einmal versuchte, doch TuS-Torwart Sven Berger war zur Stelle. Nach dem anschließenden Eckball eröffnete sich dann einer zu kurzen Abwehr die Schusschance für Daniel Kirchberger, aber erneut war Sven Berger auf dem Posten. Symptomatisch für die Bad Windsheimer Angriffsbemühungen war eine Szene fünf Minuten vor der Pause, als Zihar Naim am Strafraumeck unbedrängt zum Abschluss kam, den Ball aber weit neben das Tor setzte. Der FSV machte dem TuS das Leben wahrlich nicht schwer, so dass den Feuchtwangern eine durchschnittliche Leistung zu einer beruhigenden 2:0-Pausenführung reichte.
Auch nach dem Wechsel hatte der TuS keine Mühe, das Spiel zu kontrollieren. In der 50. Minute verlängerte Tobias Keilwerth per Kopf gut in den Lauf von Manuel Beck, der auf den einschussbereiten Stefan Lassnig querspielte, doch FSV-Torwart Gerhart Schöller war im letzten Moment dazwischen. Nur sechzig Sekunden später wurde erneut Stefan Lassnig von Sebastian Lux prächtig in Szene gesetzt, brachte aber nicht genug Druck hinter den Ball. Auch die dritte Chance zur Entscheidung konnte Stefan Lassnig nach einer Stunde nicht nutzen, als er nach einem Pass von Manuel Beck nur das Außennetz traf. Insgesamt verflachte die faire Partie, die unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Maximilian Meyer (SV Unterreichenbach) stand, in Hälfte zwei zusehends. Die Offensivbemühungen der Gäste beschränkten sich auf einen Kopfball von Patrick Gnebner genau auf Sven Berger und auf einen scharfen, aber unplatziert getretenen Freistoß von Sebastian Rödel, den der TuS-Keeper über die Latte lenken konnte. Eine Viertelstunde vor dem Ende hätte das 3:0 fällig sein müssen, doch der eingewechselte Steven Bartels verstolperte den Ball nach einem klasse Zuspiel von Helmut Staffendt vor dem leeren Tor. Eine Minute vor Schluss einer nun immer zerfahreneren Partie machte es Steven Bartels besser. Julian Wörlein erkämpfte sich den Ball, brachte Florian Winter in Position und dessen starken Schuss konnte FSV-Keeper Gerhart Schöller nur vor die Füße von Steven Bartels abprallen lassen, der zum 3:0-Endstand abstaubte.
Die anlässlich der Mooswiese nach dem Schlusspfiff von TuS-Fans angestimmte „Fischerin vom Bodensee“ hatte mehr Unterhaltungswert als Vieles in den 90 Minuten zuvor. Für den TuS zählte am Ende aber vor allem der Sieg und der wurde letztlich mühelos eingefahren.
TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux, Sascha Zein, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Florian Lux, Keilwerth, Staffendt (ab 80. Wörlein), Manuel Beck (ab 60. Bartels), Lassnig (ab 68. Winter)
FSV Bad Windsheim: Schöller, Kirchberger, Jakob, Rödel, Strobel, Gnebner (ab 67. Lunz), Blank, Weglehner (ab 80. Hamed Naim), Zihar Naim (ab 46. Hartlehnert), Stierhof, Thürauf
Schiedsrichter: Maximilian Meyer (SV Unterreichenbach)
Tore:
1:0 Keilwerth (12. Minute)
2:0 Manuel Beck (27. Minute)
3:0 Bartels (89. Minute)
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17.09.2011 TSV Berching – TuS Feuchtwangen 4:0
Am Ende eingebrochen
Aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit verlor der TuS Feuchtwangen verdient beim TSV Berching. Nach den späten Gegentreffern mussten die Gäste die weite Heimreise aus der Oberpfalz mit einer empfindlichen 0:4-Schlappe im Gepäck antreten.
Beide Teams versuchten von Beginn an mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, doch ließen die Abwehrreihen zunächst keine gefährlichen Abschlüsse zu. Die erste Chance des Spiels eröffnete sich nach einer Viertelstunde Manuel Beck, der nach einer schönen Einzelleistung von Florian Lux zum Abschluss kam, den Ball direkt nahm, ihn aber knapp neben das Tor setzte. Mitte der ersten Hälfte hatte TuS-Torwart Sven Berger seine erste Prüfung zu bestehen. Die Feuchtwanger Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so eröffnete sich die Schusschance für Sebastian Bierschneider, doch Berger war auf dem Posten. Berching präsentierte sich vor allem in der Offensive über Franz Geyer, Christian Blaser, Sebastian Bierschneider und Tobias Mehringer als kombinationssicheres Team und wusste mit seinem Direktpassspiel zu gefallen. Doch der TuS hielt in dieser Phase dagegen und in der 25. Minute lenkte Michael Rosenwirth einen strammen Fernschuss von Helmut Staffendt mit den Fingerspitzen über die Latte. Fünf Minuten später ließ Christian Blaser gleich mehrere Gegenspieler stehen, legte auf Christian König quer, doch dessen Schuss strich knapp am Pfosten des TuS-Gehäuses vorbei. Gegen Ende der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Gäste dann ein Übergewicht und waren der Führung nahe. Zunächst kam Stefan Lassnig auf Höhe des Fünfmeterraums nach einer Flanke von Helmut Staffendt frei zum Kopfball, setzte ihn aber neben das Gehäuse. In der 37. Minute war dann erneut Stefan Lassnig nach einem Freistoß von Helmut Staffendt zur Stelle, konnte aber nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bringen. Die größte Chance zum 0:1 hatte der TuS zwei Minuten vor der Pause. Sebastian Lux drang nach einem schönen Solo und gutem Doppelpass mit Stefan Lassnig in den Strafraum ein, hatte freie Bahn, schloss dann aber zu früh ab und traf den Ball auch nicht richtig, so dass TSV-Keeper Michael Rosenwirth keine Mühe hatte, zu parieren. So wechselte man mit einem torlosen Unentschieden der besseren Sorte die Seiten.
Die Gastgeber kamen besser aus der Pause, ohne aber zunächst zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. Zum ersten Mal brenzlig wurde es in der 72. Minute, als Christian Blaser aus kurzer Distanz gerade noch im letzten Moment entscheidend gestört werden konnte. Vom TuS war nach dem Wechsel offensiv fast gar nichts zu sehen, einzig eine Kopfballchance für Manuel Beck war zu verzeichnen, doch auch hier musste der Torwart nicht eingreifen. Als der nicht überzeugende Schiedsrichter Stephan Benzinger (FC Nassenfels), der dem TuS bereits in der ersten Halbzeit einen Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt hatte, nach einem starken Tackling von Daniel Buckel zu Unrecht auf Freistoß an der Strafraumgrenze entschied, ließ sich Christian König in der 77. Minute das Geschenk nicht entgehen und markierte mit einem Schlenzer das 1:0. Danach brachen beim TuS alle Dämme. Nur eine Minute später profitierte Christian Blaser nach einem langen Freistoß von Sebastian Brettschneider auch von der Passivität von Sven Berger und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie. Wieder nur drei Minuten darauf holte Christian Blaser clever einen Elfmeter und eine Gelb-Rote Karte gegen Sascha Zein heraus. Christian König erzielte vom Punkt aus seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Den Schlusspunkt setzte Franz Geyer eine Minute vor dem Ende, als er einen weiten Ball seines Torwarts aufnahm und zum 4:0 einschoss.
TSV Berching:
Rosenwirth, Meier, Thomas Ennich, König, Herrler (ab 52. Matthias Ennich), Heiler, Zucker (ab 67. Matthias Blaser), Bierschneider (ab 80. Meyer), Mehringer, Geyer, Christian Blaser
TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux (ab 76. Winter), Christian Beck, Zein, Kälberer, Florian Lux, Buckel, Keilwerth, Staffendt (ab 79. Clausen), Manuel Beck, Lassnig
Schiedsrichter: Stephan Benzinger (FC Nassenfels)
Tore:
1:0 König (77. Minute)
2:0 Christian Blaser (78. Minute)
3:0 König (82. Minute, Foulelfmeter)
4:0 Geyer (89. Minute)
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Zein (81. Minute, wegen wiederholten Foulspiels)
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10.09.2011 TuS Feuchtwangen – TSC Neuendettelsau 1:2
Einer dieser Tage...
Der TSC Neuendettelsau nutzte die bisher schwächste Saisonleistung des gastgebenden TuS Feuchtwangen aus und kam überraschend zu seinem ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
Die Gastgeber kamen nicht richtig ins Spiel und versprühten außer einem Fernschuss von Helmut Staffendt in der 6. Minute, den TSC-Keeper Michael Hirneiß gut parierte, wenig Gefahr. Doch auch der TSC konnte zunächst keine Akzente setzen, lediglich Christopher Korn prüfte Andreas Präger einmal mit einem Flachschuss. In der 20. Minute sorgte dann aber Christian Rummel nach einer Flanke von Mehmet Ceyhan mit einem platzierten Kopfball für das 0:1. Die große Chance zum Ausgleich eröffnete sich dem TuS schon drei Minute später, als eine Flanke von Sebastian Lux zu Stefan Lassnig durchkam, der die Kugel aber freistehend über die Latte jagte. Die Heimelf kam nach dem Rückstand besser ins Spiel, baute etwas Druck auf, kam auch zu zahlreichen Ecken, es fehlten aber die klaren Aktionen. So waren es die Gäste, die sich dann gegen Ende der ersten Halbzeit noch einmal vor dem TuS-Gehäuse blicken ließen und für Gefahr sorgten. Zunächst war wieder Christian Rummel nach einem Freistoß von Michael Arnold von der Mittellinie aus mit dem Kopf zur Stelle, doch diesmal setzte er den Ball über die Latte. Kurz darauf war Andreas Präger bei einem Schuss von Christopher Korn ins kurze Eck auf dem Posten. Die Führung der Gäste, die wahrlich nicht überragend spielten, ging zur Pause somit durchaus in Ordnung.
Es waren noch keine sechzig Sekunden im zweiten Abschnitt gespielt, als Stefan Lassnig auf Daniel Buckel ablegte und dieser mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern den 1:1-Ausgleich erzielte. Wer nun erwartete, dass der TuS das Spiel an sich reißen würde, sah sich getäuscht. Mitte der zweiten Halbzeit verflachte die Partie bei hohen Temperaturen zusehends. In dieser Phase sorgte nur ein Kopfball des am langen Pfosten von der TuS-Abwehr vergessenen Menteser Mahmoud nach einem weit getretenen Freistoß von Michael Arnold für Aufregung, doch Mahmoud brachte den Ball nicht aufs Tor. In der Schlussviertelstunde konnten beide Teams dann noch einmal zulegen. Zunächst verpasste Michael Arnold im Anschluss an eine Ecke die erneute Gästeführung, als er völlig frei zum Abschluss kam, den Ball aber genau in die Arme von TuS-Keeper Andreas Präger schoss. Nur eine Minute später verfehlte Christian Rummel mit einem Schuss nur knapp das Feuchtwanger Gehäuse. Auf der anderen Seite bewahrte TSC-Schlussmann Michael Hirneiß knapp zehn Minuten vor dem Ende sein Team vor einem Rückstand. Eine Freistoßflanke von Helmut Staffendt kam direkt aufs Tor und Hirneiß lenkte den Ball mit einem starken Reflex gekonnt um den Pfosten. Wenig später versuchte es erneut Torschütze Daniel Buckel aus der Distanz, diesmal allerdings ging der Ball knapp über den Kasten des TSC. Die letztlich spielentscheidende Szene ereignete sich dann in der 85. Minute. Thomas Kälberer rutschte der Ball über den Spann in Richtung Andreas Präger und der TuS-Torwart nahm den Ball auf. Der ansonsten sehr sicher leitende Schiedsrichter Andreas Mörgenthaler (SV Kicklingen-Fristingen) entschied auf indirekten Freistoß im Strafraum, eine äußerst umstrittene Entscheidung. Diese Chance ließ sich der Neuendettelsauer Kapitän Christopher Korn nicht entgehen und schoss zum durchaus nicht unverdienten 1:2 ein.
Während die Gäste aus ihren Möglichkeiten das beste machten, hatten die Feuchtwanger einfach einen dieser Tage erwischt, an denen (fast) nichts gelingen will und mussten die erste Niederlage auf eigenem Platz in dieser Saison einstecken.
TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Christian Beck, Zein, Kälberer, Wörlein, Buckel, Thore Beck (ab 32. Bartels), Staffendt, Manuel Beck, Lassnig (ab 65. Keilwerth)
TSC Neuendettelsau: Hirneiß, Lutz, Meyer, Ceyhan, Volkert, Rummel, Arnold, Hahn, Korn, Mahmoud, Mountzouris (ab 54. Monteiro)
Schiedsrichter: Andreas Mörgenthaler (SV Kicklingen-Fristingen)
Tore:
0:1 Rummel (20. Minute)
1:1 Buckel (46. Minute)
1:2 Korn (85. Minute)
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04.09.2011 ASV Neumarkt II – TuS Feuchtwangen 1:3
Sieg mit Anlaufschwierigkeiten
Dank einer guten zweiten Halbzeit verdiente sich der TuS Feuchtwangen beim ASV Neumarkt II den ersten Auswärtssieg der Saison und bleibt damit in der Tabelle weiter oben dran.
In der ersten halben Stunde waren die Oberpfälzer das klar dominierende Team. Während der TuS etwas orientierungslos wirkte, war die Neumarkter Zweite läuferisch und gedanklich immer einen Schritt schneller. Nach einer guten Viertelstunde legte Erwin Kajgana im Strafraum den Ball auf den quirligen Aleksander Jovic zurück, doch dessen Schuss konnte TuS-Keeper Andreas Präger mit einem starken Reflex noch an den Pfosten lenken. Der TuS verursachte auf seiner linken Abwehrseite immer wieder unnötige Freistöße für den ASV und aus einem von ihnen hätte in der 32. Minute um ein Haar die Neumarkter Führung resultiert. Der von Aleksander Sekulic getretene Freistoß senkte sich gefährlich und landete schließlich an der Latte. Erneut war die Glücksgöttin Fortuna also auf Feuchtwanger Seite. Wie aus dem Nichts fiel drei Minuten später die sehr schmeichelhafte Gästeführung. Ein langer Ball von Helmut Staffendt, der halb als Flanke, halb als Schuss gedacht war, kam weder scharf noch platziert genau auf ASV-Keeper Hakan Doganer, doch trotzdem konnte dieser den Ball nicht festhalten und Manuel Beck bedankte sich für dieses Geschenk, indem er zum 0:1 abstaubte. Der Rückstand zeigte in den Neumarkter Reihen durchaus seine Wirkung und der TuS begann nun auch planvoller nach vorne zu spielen. So auch zwei Minuten vor der Pause, als Stefan Lassnig schön mit der Hacke in den Lauf von Sebastian Lux weiterleitete, dieser aus vollem Lauf in die Mitte passte, wo erneut Stefan Lassnig zur Stelle war. Diesmal machte es Hakan Doganer aber besser und konnte Lassnigs Kopfballaufsetzer parieren. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann erneut Stefan Lassnig, der nach einem Doppelpass mit Thore Beck auf dem Weg zum zweiten Treffer war, doch Christian Jelitsch konnte im letzten Moment entscheidend stören.
Turbulent war der Start in Halbzeit zwei. Zunächst war Andreas Präger nach einem langen Pass den entscheidenden Schritt schneller als der eingewechselte Tolga Özkan, dann scheiterte Stefan Lassnig auf der anderen Seite mit einem strammen Schuss an Doganer. In der 53. Minute nahm Julian Wörlein dann eine schöne Flanke von Helmut Staffendt mit vollem Risiko direkt ab, doch diesmal war das Glück den Hausherren hold, denn der Ball landete nur am Innenpfosten. Eine gute Stunde war gespielt, als Stefan Lassnig das Spiel schön auf die rechte Außenbahn verlagerte und Helmut Staffendt von dort den Ball scharf vors Tor brachte, wo Manuel Beck zur Stelle war und unter Mithilfe des wieder unglücklich agierenden Hakan Doganer den Ball zum 0:2 über die Linie bugsierte. Der TuS war in dieser Phase nun klar überlegen, während Neumarkt ideen- und planlos agierte. In der 74. Minute hätte das Spiel nach einem Tor von Stefan Lassnig eigentlich entschieden sein müssen, doch Schiedsrichter Stefan Lachner wurde schlecht von seinem Linienrichter beraten, der erst die Fahne hob, sie dann aber wieder sinken ließ, als Stefan Lassnig zum Ball ging und nicht der im passiven Abseits stehende Manuel Beck. Leider hatte der Schiedsrichter aber zuvor schon unterbrochen, so dass es beim 0:2 blieb. Diesmal waren es dann die Neumarkter, die wie aus dem Nichts in der 77. Minute durch einen platzierten Fernschuss von Stefan Schuchardt zum Anschlusstreffer kamen und damit die Partie noch einmal spannend machten. Für Beruhigung hätte nur zwei Minuten später Florian Winter sorgen können, doch sein Freistoß strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Somit wurde es für den TuS am Ende zu einer Zitterpartie, die erst Steven Bartels nach einem Konter über Stefan Lassnig in der Nachspielzeit mit dem unter dem Strich verdienten 1:3 beendete.
ASV Neumarkt II: Doganer, Großhauser, Jelitsch, Rother, Bogner (ab 46. Özkan), Feldmeier, Hilbert, Schuchardt, Kajgana, Sekulic, Jovic (ab 65. Neumann)
TuS Feuchtwangen: Präger, Kälberer, Christian Beck, Sascha Zein, Sebastian Lux, Wörlein (ab 78. Winter), Buckel, Staffendt, Thore Beck (ab 79. Mader), Lassnig , Manuel Beck (ab 83. Bartels)
Schiedsrichter: Stefan Lachner (SV Sulzbach)
Tore:
0:1 Manuel Beck (35. Minute)
0:2 Manuel Beck (61. Minute)
1:2 Schuchardt (77. Minute)
1:3 Bartels (90. Minute)
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27.08.2011 TuS Feuchtwangen – TSV 1860 Weißenburg 1:1
Gerechtes Unentschieden
In einer interessanten und abwechslungsreichen Bezirksligapartie kam der TuS Feuchtwangen gegen einen starken TSV 1860 Weißenburg nicht über ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden hinaus und musste somit erstmals in dieser Saison Punkte im heimischen Heinz-Seidel-Stadion abgeben.
Die Gäste starteten aggressiv und mit breiter Brust in die Partie, während der TuS erst seine Ordnung finden musste. Schon in der 5. Minute eröffnete sich Weißenburgs Stürmer Andre Hofer nach einer Flanke von Patrick Fuchs die Chance zur Führung, doch Hofer geriet beim Kopfball in Rücklage, so dass dieser übers Tor ging. Ein ums andere Mal stürzte der TSV die Feuchtwanger Defensive in Verlegenheit, doch im entscheidenden Moment waren die Innenverteidiger Sascha Zein und Christian Beck zur Stelle und brachten noch ein Bein dazwischen. Erst nach einer knappen Viertelstunde waren auch die Hausherren im Spiel angekommen und kamen zu zwei Chancen für den bärenstarken Patrick Clausen, dem lediglich die Ruhe im Abschluss fehlte. Zunächst war sein Schuss aus gut elf Metern zu unplatziert, so dass Simon Böhm im Tor der Gäste wenig Mühe hatte, anschließend legte er sich den Ball nach einem guten Zuspiel von Helmut Staffendt einen Tick zu weit vor, so dass er gegen Böhm einen Schritt zu spät kam. Doch auch die Gäste blieben gefährlich. In der 27. Minute zog Markus Lehner mit viel Tempo Richtung TuS-Tor, brachte den Ball dann aber nicht aufs Tor. Mit einem schönen Pass setzte in der 30. Minute Jan Mader Stefan Lassnig in Szene, doch seinen Schuss konnte Gästeschlussmann Simon Böhm entschärfen. Fünf Minuten später stand der Zufall Pate, als ein langer Ball aus dem Mittelfeld über Umwege im Strafraum vor den Füßen von Stefan Lassnig landete. Dieser ließ sich seine zweite Torchance nicht entgehen und verwandelte routiniert zum 1:0. Kurz vor der Pause hatten die Gäste Glück, dass Schiedsrichter Frank Mühlenberg (1. FC Schwand) Sebastian Struller nach einer Notbremse gegen Stefan Lassnig nur die Gelbe Karte zeigte, so dass es mit elf gegen elf in die zweite Hälfte ging.
Es blieb weiter eine Auseinandersetzung mit vielen intensiv geführten Zweikämpfen und nach dem Wechsel stellten die Weißenburger die bessere Mannschaft. Vielleicht steckte dem TuS auch noch das anstrengende Spiel vom Mittwoch gegen Büchenbach in den Knochen. Nach einer guten Stunde verpassten Markus Lehner und Marco Schwenker, die beide an einem scharf vors Tor getretenen Freistoß von Andre Hofer vorbeirutschten, noch knapp den Ausgleich, doch in der 67. Minute fiel dann doch das verdiente 1:1. Der eingewechselte Daniel Riess passte in den Strafraum, Martin Jobst leitete gekonnt mit der Hacke weiter und Patrick Fuchs netzte aus kurzer Distanz ein. Nur eine Minute später kam eine Ecke von Daniel Riess direkt aufs Tor, doch Patrick Clausen konnte auf der Linie retten. Die Gäste waren in dieser Phase dem Führungstor nahe. In der 72. Minute sorgte erneut ein Eckball für Gefahr, der am langen Pfosten beim ungedeckten Dominik Seitz landete, doch dieser traf den Ball nicht richtig. Sechzig Sekunden später war es erneut der quirlige Daniel Reiss, der sich gut durchsetze, mit seinem Versuch allerdings nur das Außennetz traf. Erst gegen Ende des nun völlig offenen Spiels konnte auch der TuS wieder Akzente setzen. Zehn Minuten vor Schluss prüfte Daniel Buckel mit einem scharfen, aber zu unplatzierten Fernschuss Simon Böhm und um ein Haar hätte Thomas Kälberer in der 85. Minute für ein Happy End aus Sicht der Gastgeber gesorgt, als er nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß von Florian Winter im Sechzehnmeterraum an den Ball kam, doch sein Schuss strich um Zentimeter am Tordreieck vorbei, so dass es beim gerechten Remis blieb.
TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Christian Beck, Zein, Kälberer, Clausen (ab 78. Häffner), Buckel, Mader (ab 65. Winter), Staffendt, Manuel Beck (ab 78. Bartels), Lassnig
TSV 1860 Weißenburg: Böhm, Seitz, Struller, Schwenke, Lehner, Fuchs, Jobst (ab 85. Huf), Blob, Riedel (ab 82. Forster), Hofer (ab 62. Riess), Dietrich
Schiedsrichter: Frank Mühlenberg (1. FC Schwand)
Tore:
1:0 Lassnig (35. Minute)
1:1 Fuchs (67. Minute)
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24.08.2011 TV 21 Büchenbach – TuS Feuchtwangen 0:0
Ein kräftezehrendes 0:0
Bei schwül-heißen Bedingungen konnten sich beide Teams insgesamt nur eine Hand voll Torchancen herausarbeiten, so dass am Ende fast folgerichtig ein torloses Unentschieden stand.
Die Heimelf startete mit dem 4:0 aus dem drei Tage zuvor absolvierten Pokalfinale gegen den klassenhöheren SC 04 Schwabach im Rücken schwungvoll in die Partie und konnte sich ein Übergewicht erarbeiten. Vor allem im Mittelfeld hatten die Büchenbacher die Hoheit und sie verstanden es immer wieder, die schnellen Außen, allen voran den wieselflinken Markus Schmidt, in Szene zu setzen. Dennoch war es der TuS, der in der 22. Minute in Führung hätte gehen müssen, als Manuel Beck nach einem Traumpass von Helmut Staffendt allein vor Torwart Max Mühlbauer auftauchte, den Ball aber neben das Tor setzte. Kurz darauf war Markus Schmidt einmal mehr schneller als die TuS-Abwehrspieler, drang in den Strafraum ein, doch sein Schuss genau auf den Mann war eine sichere Beute von TuS-Keeper Sven Berger. Gegen Ende der ersten Hälfte kam der TuS etwas besser ins Spiel und zu zwei Halbchancen durch Helmut Staffendt und Patrick Clausen, doch richtig zwingend war das alles nicht.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm dann wieder der TV das Kommando. Zunächst traf Christian Krach eine Direktabnahme nicht richtig und dann rutschte Markus Schmidt auf Höhe des Fünfmeterraums knapp an einer scharfen Hereingabe von Christian Lehr vorbei. In dieser Phase wirkte die TuS-Defensive nicht immer sattelfest, bekam aber meist im letzten Moment doch noch ein Bein dazwischen. Als Helmut Staffendt nach einer Stunde von Schiedsrichter Daniel Kaul (ASV Forth) mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde, verflachte das Spiel zusehends. Außer einem Fernschuss von Patrick Clausen, der das Tor knapp verfehlte, gab es kaum mehr Aufregendes, da den Hausherren in Überzahl gegen die nun besser stehenden Feuchtwanger auch nichts mehr einfiel. Spannend war eigentlich nur, ob das Spiel vor dem herannahenden Gewitter zu Ende gebracht werden würde, was fast auf die Minute genau noch gelang.
TV 21 Büchenbach: Mühlbauer, Eberlein, Serdar Er, Krüger (ab 64. Richter), Schroll, Meßthaler (ab 83. Stark), Eberhardt, Lang, Lehr (ab 71. Serkan Er), Schmidt, Krach
TuS Feuchtwangen: Berger, Kälberer, Christian Beck, Florian Lux, Sebastian Lux (ab 76. Winter), Sascha Zein, Wörlein, Buckel, Staffendt, Clausen (ab 71. Mader), Manuel Beck (ab 70. Lassnig)
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13.08.2011 TuS Feuchtwangen – SC Großschwarzenlohe 3:1
TuS behält zu Hause weiße Weste
Der TuS Feuchtwangen kam gegen den Aufsteiger SC Großschwarzenlohe zu einem glanzlosen 3:1-Arbeitssieg und fuhr damit den zweiten Heimsieg der Saison ein.
Die erste Hälfte war arm an Höhepunkten. Die robust spielenden Gäste machten hinten dicht und scheuten im Zweikampf den Körperkontakt durchaus nicht. Der TuS fand dagegen keine Mittel, um gefährlich zum Abschluss zu kommen. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte der Schiedsrichter nicht einem Kopfballtor von Chousein Chasan Kara in der zweiten Minute nach einem Freistoß von Florian Lux wegen Abseits die Anerkennung verweigert. So aber wurde die Partie zu einer zähen Angelegenheit. Bei den Gästen aus Großschwarzenlohe war ein geregelter Spielaufbau kaum zu erkennen, meist wurde das Mittelfeld wenig elegant, aber wirkungsvoll, mit langen Bällen aus der Abwehr oder vom Torwart überbrückt. Mitte der ersten Halbzeit schickte SC-Routinier Michael Nierlich dann einmal den durchgebrochenen Erman Chamza auf den Weg Richtung Tor und als Chamza nach einem Duell mit TuS-Keeper Sven Berger im Strafraum zu Boden ging, warteten die Gäste auf den Elfmeterpfiff des nicht überzeugenden Schiedsrichters Mike Harbauer (TSV Burgthann), doch dieser ließ weiterspielen. Erst nach gut einer halben Stunde kamen die Feuchtwanger wieder gefährlich vor das Tor des SCG. Ein Abpraller nach einem Freistoß von Florian Lux landete vor den Füßen von Helmut Staffendt, doch dessen Schuss ging über das Gehäuse. Wenig später war es erneut Staffendt, der bei einem Freistoß aus 20 Metern sein Glück versuchte und den Ball nur knapp neben den Pfosten setzte. Vier Minuten vor dem Wechsel erzielte die Heimelf mit ihrem bis dahin besten Spielzug doch noch die Pausenführung. Helmut Staffendt setzte sich auf der rechten Seite gut durch, seinen Musterpass legte Chousein Chasan Kara im Strafraum auf Tobias Keilwerth zurück und der ließ SC-Torwart Steffen Hefele mit einem satten Schuss keine Chance.
Nachdem in Hälfte zwei zunächst Michael Nierlich Sven Berger im TuS-Tor prüfte, legte Tobias Keilwerth in der 50. Minute gleich nach und erzielte mit einem sehenswerten Schlenzer in den Torwinkel das 2:0. Wirklich Sicherheit verlieh aber auch der Zwei-Tore-Vorsprung den Hausherren nicht. Nach einer knappen Stunde eröffnete sich Nierlich nach einem Patzer von Daniel Buckel, der den Ball als letzter Mann an den SC-Angreifer verlor, die große Chance zum Anschlusstreffer, doch Nierlich schloss frei vor Berger überhastet ab, so dass dieser den Schuss noch parieren konnte. Die Gäste, die insgesamt sechs Gelbe Karten sammelten, blieben durchaus gefährlich. So auch in der 66. Minute, als sich Marian Meier gut durchsetzte, in den Strafraum eindrang und mit viel Übersicht auf Erman Chamza zurücklegte, der den Ball denkbar knapp über die Latte jagte. Für Beruhigung hätte gut eine Viertelstunde vor dem Ende Christian Beck nach einer Ecke von Thore Beck sorgen können, doch sein Kopfballaufsetzer landete nicht im Netz. Somit dauerte es bis zehn Minuten vor Schluss, ehe die Feuchtwanger endgültig durchatmen konnten. Jan Mader führte einen Freistoß schnell auf Patrick Clausen aus und dessen Hereingabe verwertete Kara zum 3:0. Die Schlussphase wurde dann doch noch einmal hektisch. Zunächst verpasste Tobias Keilwerth den vierten Treffer für den TuS und dann sah Gästespieler Daniel Engelhardt drei Minuten vor dem Ende die Rote Karte wegen einer Beleidigung des Schiedsrichterassistenten. Dennoch kamen die dezimierten Gäste nach einer Ecke durch einen Kopfball des eingewechselten Pierluigi Vitale noch zum Ehrentreffer. Um ein Haar hätte Marian Meier in der Nachspielzeit nach einer missglückten Abwehraktion von Thomas Kälberer sogar noch weiter verkürzen können, doch Kälberer machte seinen Fehler wieder wett und warf sich in letzter Sekunde in den Schuss, so dass es beim 3:1-Endstand blieb.
TuS Feuchtwangen: Berger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Wörlein (ab 69. Clausen), Staffendt (ab 69. Thore Beck), Keilwerth, Manuel Beck (ab 74. Mader), Kara
SC Großschwarzenlohe: Hefele, Engelhardt, Großberger, Wieser (ab 56. Vitale), Lechner, Julian Hettwer (ab 46. Klos), Chamza, Freller (ab 56. Sergi), Hassler, Nierlich, Meier
Schiedsrichter: Mike Harbauer (TSV Burgthann)
Tore:
1:0 Keilwerth (41. Minute)
2:0 Keilwerth (50. Minute)
3:0 Kara (80. Minute)
3:1 Vitale (89. Minute)
Besonderes Vorkommnis: Rot gegen Engelhardt (SCG; 87. Minute wegen Beleidigung des Schiedsrichterassistenten)
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07.08.2011 SV 1873 Nürnberg – TuS Feuchtwangen 1:0
Ein Punkt war drin
Im Duell der beiden Bezirksoberligaabsteiger zog der TuS Feuchtwangen beim Topfavorit auf die Meisterschaft, dem SV 1873 Nürnberg Süd, nach einer durchaus couragierten Leistung etwas unglücklich mit 0:1 den Kürzeren.
Im Vergleich zum letzten Gastspiel des TuS in der Werderau vor einem Jahr traten die Feuchtwanger gegen eine runderneuerte Heimmannschaft an. Lediglich der vier Minuten vor dem Ende eingewechselte David Gügel stand damals schon im Kader, ansonsten waren alle anderen zwölf Spieler Einkäufe der „Ära Dieter Rebel“. Die spielerisch überlegenen Süder konnten den TuS zunächst in die Defensive drängen, ohne dabei allerdings zu klaren Chancen zu kommen. Gefahr beschworen die Gastgeber nur bei den von Artur Boxler und Ferdinand Ehrl scharf vors Tor getretenen Eckbällen herauf, so auch nach einer knappen Viertelstunde, als Stefan Schwendinger per Kopf nach einer Ehrl-Ecke das Ziel nur knapp verfehlte. Die Gäste arbeiteten sich mehr und mehr ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Freiräume gab es für den TuS immer wieder über die linke Seite, wo der SV-Abwehrspieler Abdel-Kader Atakora einen Schwachpunkt darstellte, doch Thomas Kälberer und Tobias Keilwerth kamen über gute Ansätze nicht hinaus. Nach einer halben Stunde übernahmen die Nürnberger wieder mehr die Spielkontrolle, während der TuS seine Angriffe zu selten zu Ende spielte. Nicht so in der 36. Minute, als Tobias Keilwerth SV-Schlussmann Martin Tschinkel (der seinem Trainer vom 1. FC Hersbruck in die Werderau gefolgt ist) prüfte. Sechzig Sekunden später führte eine Koproduktion der beiden besten Nürnberger zum 1:0. Spielmacher Necati Güler (kam vom Landesligaaufsteiger Dergahspor) steckte in die Gasse auf Neuzugang Ferdinand Ehrl (vom ASV Neumarkt) durch und dieser hatte frei vor Andreas Präger keine Mühe, zur Pausenführung zu vollenden.
Die zweite Hälfte begann schwungvoll und sollte auch im weiteren Verlauf äußerst unterhaltsam mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten werden, wobei die Torhüter zusehends in den Mittelpunkt rückten. Drei Minuten nach dem Wechsel marschierte Tobias Keilwerth entschlossen durchs Mittelfeld, setzte Chousein Chasan Kara in Szene, der aus spitzem Winkel den Ball nicht aufs Tor brachte. Fast im Gegenzug narrte Adrian Henninger (ehemals SpVgg Ansbach) die TuS-Abwehr, legte zurück auf Ufuk Bir, dessen Schuss Andreas Präger gut entschärfte. Doch auch der TuS blieb in einem nun offen geführten Spiel gefährlich. Zehn Minuten nach der Pause setzte Helmut Staffendt zu einem Flankenlauf an, seinen Pass nahm Chousein Chasan Kara in der Mitte direkt mit vollem Risiko und jagte den Ball übers Süder Gehäuse. Etwas Glück hatte der TuS nach einer Stunde, als Stefan Schwendinger einen Abstoß in den Lauf von Artur Boxler verlängerte und Sebastian Lux nach einem missglückten Abwehrversuch von Andreas Präger als letzter Mann in höchster Not retten musste. Wenig später zeigte Präger aber wieder sein ganzes Können, als er gegen Christian Vitzethum per Fußabwehr rettete. Gut zwanzig Minuten vor dem Ende erarbeitete sich der TuS seine vielleicht beste Chance. In Gemeinschaftsarbeit nahmen Patrick Clausen, Helmut Staffendt und Thore Beck den Nürnbergern den Ball in der Vorwärtsbewegung ab und schließlich war es Clausen, der frei vor Martin Tschinkel auftauchte, im Süder-Keeper aber seinen Meister fand. Aufregend wurde es noch einmal sieben Minuten vor dem Ende. Zunächst parierte Tschinkel einen guten Staffendt-Freistoß und fast im Gegenzug verhinderte Präger gegen Stefan Schwendinger die endgültige Entscheidung. Doch auch so blieb es beim 1:0 für die Hausherren. Ein Sieg, der nicht unverdient war, aber etwas glücklich zustande kam, da die tapfer kämpfenden Feuchtwanger durchaus auch ein Remis verdient gehabt hätten.
SV 1873 Nürnberg Süd: Tschinkel, Henninger, Wiechers, Amtmann, Atakora (ab 54. Vitzethum), Ok, Güler, Ehrl, Bir (ab 71. Burak), Schwendinger (ab 86. Gügel), Boxler
TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Wörlein (ab 88. Sascha Zein), Staffendt, Keilwerth, Manuel Beck (ab 58. Thore Beck), Kara (ab 67. Clausen)
Schiedsrichter: Karl-Heinz Doneff (DJK Weingarts)
Tor:
1:0 Ehrl (37. Minute)
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30.07.11 TuS Feuchtwangen – ESV Ansbach/Eyb 3:1 (Halbzeit 2:0)
Das Team des TuS Feuchtwangen bescherte seinem neuen Trainer Werner Pfeuffer mit einem letztlich nie gefährdeten 3:1-Sieg gegen den ESV Ansbach/Eyb einen erfolgreichen Start in die neue Bezirksligasaison.
Den Grundstein für den Dreier zum Rundenauftakt legten die Gastgeber in Halbzeit eins. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kam der TuS immer besser ins Spiel und erzielte folgerichtig in der 19. Minute das 1:0. Manuel Beck nutzte das Zögern von ESV-Torwart Marcus Scherbel nach einem langen Pass aus und spitzelte den Ball zur Führung in die Maschen. Der TuS hatte nun seine beste Phase. Während die Ansbacher Angriffsbemühungen wirkungslos verpufften, spielte die Heimelf passsicher und zielstrebiger. Nach einer knappen halben Stunde zogen die Feuchtwanger ein schnelles Direktpassspiel über mehrere Stationen auf, ließen Ball und Gegner laufen und am Ende krönte erneut Manuel Beck diese klasse Ballstafette, indem er den Pass von Sebastian Lux zum 2:0 verwertete. Die Eyber hatten den schnellen und druckvollen Außen des TuS nur wenig entgegenzusetzen und konnten froh sein, dass es bis zum Pausenpfiff nur beim 2:0 für den TuS blieb.
Auch nach dem Wechsel machte der TuS zunächst weiter Druck und Neuzugang Marcus Scherbel im Eyber Gehäuse konnte sich auszeichnen. In der 52. Minute musste er allerdings erneut hinter sich greifen. Heimkehrer Chousein Chasan Kara sprang im Strafraum der Ball vor die Füße und diese Chance zum 3:0 ließ sich Kara nicht entgehen. Die Hausherren schalteten nun einen Gang zurück und die Partie wurde zusehends zerfahrener. Die Gäste wurden aber wenn, dann nur bei Standardsituationen gefährlich. So verwundert es nicht, dass das 3:1 aus einem sehenswerten Freistoß resultierte, den Carl Collins gekonnt ins Netz zirkelte. Der TuS verlor anschließend zwar kurz die Ordnung, doch die Ansbacher konnten daraus kein Kapital schlagen und so geschah in der von Nickligkeiten geprägten Schlussphase nichts Wesentliches mehr.
TuS Feuchtwangen: Präger, Sebastian Lux, Florian Lux, Christian Beck, Kälberer, Buckel, Wörlein, Staffendt (ab 71. Thore Beck), Keilwerth, Manuel Beck (ab 80. Mader), Kara (ab 80. Clausen)
ESV Ansbach/Eyb: Scherbel, Firiloglu, Westermeir (ab 80. Kraft), Wettengl, Burkardt, Ruttmann, Kapp, Oppel (ab 75. Rupp), Hasselmeier, Pace (ab 59. Forikow), Collins
Schiedsrichter: Clauspeter Heger (TSV Harburg)
Tore:
1:0 Manuel Beck (19.)
2:0 Manuel Beck (29.)
3:0 Kara (52.)
3:1 Collins (67.)
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